Panne in Ascot: Ein Ordner erkennt König-Nichte Zara Tindall nicht und weist sie am VIP-Gate ab. So reagierte die 45-Jährige.
Fauxpas beim Royal AscotZara Tindall nicht erkannt und am Eingang abgewiesen

Panne in Ascot: Ein Ordner erkennt Zara Tindall, die hier neben ihrem Ehemann Mike zu sehen ist, nicht und weist sie am VIP-Gate ab.
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Kuriose Szene am Eröffnungstag von Royal Ascot: Zara Tindall (45), die Nichte von König Charles III. und Tochter von Prinzessin Anne, wurde am Dienstagnachmittag am Eingang der berühmten Pferderennbahn zunächst von den Sicherheitskräften abgewiesen. Das berichtet der „Daily Express“.
Die passionierte Vielseitigkeitsreiterin wollte das Gelände am Eigentümer-Eingang betreten, wurde jedoch von einem Ordner gestoppt. Da sie keinen passenden Ausweis vorzeigen konnte und der Mitarbeiter sie offensichtlich nicht erkannte, schickte er die König-Nichte kurzerhand zum offiziellen Ticketbüro zurück. Tindall, die in Begleitung ihres Ehemanns Mike und einer Gruppe von Freunden unterwegs war, nahm die Anweisung laut Augenzeugen völlig gelassen und höflich auf.
Das Missverständnis klärte sich jedoch in Sekundenschnelle auf: Aufmerksame Kollegen des Ordners bemerkten den royalen Gast sofort, eilten herbei und klärten den peinlich berührten Mitarbeiter darüber auf, wer da vor ihm stand. Nach einer kurzen Verzögerung durfte Zara Tindall die Schranken passieren. Bevor sie sich auf den Weg in die exklusive königliche Loge machte, posierte sie gut gelaunt für die wartenden Fotografen und schrieb Autogramme für die überraschten Passanten.
Am Dienstagnachmittag (16. Juni 2026) ist die Traditionsrennwoche Royal Ascot offiziell gestartet. Pünktlich zur Eröffnung zeigten sich die Royals den zehntausenden Besuchern bei der traditionellen Kutschen-Prozession. An der Spitze der Parade zeigten sich König Charles III. (77) und Königin Camilla (78) den Fotografen und Zuschauern. Das berichtet unter anderem das Magazin „People“.
Das Königspaar fuhr in der ersten, von Pferden gezogenen Kutsche vor und wurde dabei vom Herzog und der Herzogin von Wellington begleitet. In der zweiten Kutsche folgte Prinzessin Anne, die gemeinsam mit Peter Phillips und Harriet Sperling anreiste. Für die beiden war es ein ganz besonderer Auftritt: Es war ihr offizielles Debüt als frischverheiratetes Ehepaar nach ihrer Hochzeit am 6. Juni.
Ein Schaulaufen der Hüte und strikte Traditionen
In den folgenden Kutschen der „Royal Procession“ fuhren unter anderem der Herzog und die Herzogin von Gloucester vor. Auch Prinzessin Annes Tochter, die begeisterte Reiterin Zara Tindall, wurde gemeinsam mit ihrem Ehemann Mike Tindall bereits bestens gelaunt auf dem Gelände in Berkshire gesichtet.
Nach der Ankunft versammelten sich die Royals im exklusiven „Royal Enclosure“. Hier gilt wie jedes Jahr ein unerbittlicher Dresscode: Für die Damen sind Hüte und mindestens knielange Kleider Pflicht, während die Herren im feinen Gehrock mit Zylinder erscheinen müssen.
Persönliche Grußworte des Königspaars
Im offiziellen Programmheft der Rennwoche, die von Dienstag, 16. Juni, bis Samstag, 20. Juni, läuft, richtete das Königspaar persönliche Worte an die rund 300.000 erwarteten Besucher aus aller Welt. Neben dem sportlichen Wettbewerb hoben Charles und Camilla auch die Modernisierungen der historischen Anlage hervor. So wurden auf dem Dach der Haupttribüne pünktlich zur diesjährigen Rennwoche 1.200 Solarpaneele installiert, um das Event nachhaltiger zu gestalten.
Für Charles und Camilla ist die Woche auch abseits der Repräsentationspflichten eine Herzensangelegenheit. Nach dem Tod von Königin Elisabeth II. im Jahr 2022 übernahmen sie deren Rennpferdezucht. „Als Besitzer und Züchter wissen wir selbst, wie schwer es ist, ein Rennen in Ascot zu gewinnen“, schrieben die beiden in ihrem Grußwort, das sie traditionell mit „Charles R“ und „Camilla R“ unterzeichneten.
Gegründet wurde die Rennbahn im Jahr 1711 von Königin Anne, seit 1911 gilt die Veranstaltung offiziell als „Royal Week“. Für das britische Königshaus ist die fünftägige Veranstaltung seither ein fester Pflichttermin im Kalender, bei dem sich an den kommenden Tagen noch weitere Familienmitglieder auf der Tribüne zeigen werden.
