William kommentiert die 1:2-Niederlage gegen Argentinien. Ungeachtet des Ausscheidens zollt er der Mannschaft Anerkennung.
WM-Aus für EnglandPrinz William „am Boden zerstört“ – Reise in die USA abgesagt

Prinz William dpa
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Nach dem Ausscheiden aus der Weltmeisterschaft hat Prinz William dem englischen Nationalteam seine Solidarität bekundet. Direkt im Anschluss an die 1:2-Niederlage im Halbfinale gegen Argentinien am Mittwoch, dem 15. Juli, veröffentlichte er eine Nachricht über den Kurznachrichtendienst X:
„Am Boden zerstört. England, ihr habt alles gegeben, und wir sind alle so stolz auf euch“, schrieb William. Er sprach allen Akteuren seinen Dank für ein außergewöhnliches Turnier aus und hob hervor, dass der Einsatzwille und die Überzeugung der Mannschaft alle inspiriert hätten.
Englands Träume vom ersten Finaleinzug seit 1966 sind durch zwei späte Treffer Argentiniens geplatzt. Zuvor hatte Anthony Gordon die englische Mannschaft in der zweiten Spielhälfte in Führung gebracht.
Den entscheidenden Treffer für Argentinien erzielte Lautaro Martínez in der Nachspielzeit nach einem Zuspiel von Lionel Messi. Somit steht Argentinien am Sonntag in New Jersey im Endspiel gegen Spanien.
USA-Reise zum Finale gestrichen
Auch für Prinz William hat das Ausscheiden des englischen Teams private Folgen. Der geplante Trip in die Vereinigten Staaten zum Endspiel der Weltmeisterschaft fällt damit aus. Im Vorfeld hatte er erklärt, dass er nur anreisen würde, wenn England weiterkäme.
Bereits am 3. Juli hatte William seine Erwartungen an das Turnier während eines unerwarteten Auftritts im Podcast „New Heights“ von Jason und Travis Kelce geäußert. Auf die Frage, was für England als Erfolg zu werten sei, gab er die schlichte Antwort: „Ich denke, es zu gewinnen.“ In dem Gespräch bekräftigte er zudem, dass er „definitiv“ zum Endspiel in die USA fliegen würde, falls seine Mannschaft es erreicht.
Während dieses Gesprächs würdigte William die Vereinigten Staaten für ihre Gastgeberrolle bei dem gemeinsam mit Mexiko und Kanada ausgetragenen Turnier. Er bezeichnete es als „brillante Weltmeisterschaft“ und die USA als „fantastischen“ Gastgeber. Darüber hinaus gab er an, sich „seit Ewigkeiten“ auf den Wettbewerb gefreut zu haben.
