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Kommentar zu ImpfzentrenEine voreilige Schließung wäre fatal

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Impfentrum Köln Symbol

Das Impfzentrum in der Köln-Messe

Köln – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat erklärt, das Land sei im „Endspurt“ in der Pandemie. Angesichts der geringen Infektionszahlen sei es vertretbar, auf die Maskenpflicht in den Außenbereichen zu verzichten. Spätestens mit der neuen Corona-Schutzverordnung sollen weitere Lockerungen in Kraft treten. Nachrichten, die für viele Menschen Balsam für die Seele sein dürften. Die Erleichterung über das „gefühlte Ende“ der Pandemie ist groß.

Die aktuelle Entspannung der Lage darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Virus nach der Reisesaison mit Wucht zurückkehren könnte. Möglicherweise werden durch die Urlaubsrückkehrer neue Virusvarianten eingeschleppt, gegen die die bisher eingesetzten Impfstoffe nicht oder nur bedingt wirken.

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Deshalb wäre es fahrlässig, die Impfzentren voreilig zu schließen. Die Vorhaltung dieser Infrastruktur, die sich hervorragend bewährt hat, ist eine Investition in die pandemische Sicherheit.

Fatal wäre es auch, die Situation an den Schulen aus dem Blick zu verlieren. Wenn man sich entschließt, die kleinen Kinder nicht zu impfen, muss man ihnen endlich ein sichereres Umfeld bieten. Die nötigen Umbauten und der Kauf von Luftfiltern müssen jetzt  vorangetrieben werden. Es wäre nicht entschuldbar, wenn die Kinder im nächsten Winter erneut in eiskalten Klassenzimmer sitzen müssten.