Viele Menschen palästinensischer Abstammung, die in Deutschland leben, haben Verwandte im Nahen Osten. Teilweise in Israel, im Westjordanland, aber auch im weiterhin unter israelischem Beschuss stehenden Gazastreifen. Vor Ort sind aber auch etliche Menschen, die selbst die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Mehrere Hundert sind es alleine im Gazastreifen gewesen.
Gewesen deshalb, weil mittlerweile mehr als 290 deutsche Staatsangehörige und ihre Familienmitglieder den Gazastreifen verlassen konnten. Das gab das Auswärtige Amt am Montag in Berlin bekannt. Sie haben den Grenzübergang Rafah nach Ägypten überquert.
Doch noch immer befinden sich mehr als einhundert deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger im Konfliktgebiet und damit in Gefahr. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts erklärte: „Wir arbeiten weiter intensiv daran, dass der Grenzübergang weiter geöffnet wird, so dass allen deutschen Staatsangehörigen und ihren Familienangehörigen, die das wünschen, eine Ausreise möglich ist.“ (dpa)

