Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Sie fürs Alter finanziell am besten vorsorgen? Ob Sie lieber in Aktien, Fonds oder Anleihen investieren sollen? Was eigentlich ein ETF ist? Was der MSCI World? Wo Risiken lauern und welche Kosten auf Sie zukommen können? Welche Rendite erwartbar ist welchen Versprechungen Sie besser nicht trauen sollten? Dann sind Sie richtig bei diesem Abend mit Maria Maas, Senior-Managerin Geschäftsentwicklung bei der DZ Privatbank und Promovendin an der Universität Witten / Herdecke. Maria Maas beschäftigt sich in Praxis und Forschung mit geschlechtsspezifischem Anlageverhalten. Es geht ihr nicht um Produkte, die eigens für Frauen gedacht sind, sondern um eine inklusive Beratung und einen gleichberechtigten Zugang zu Wissen. Dass hier Handlungsbedarf besteht, zeigt eine Studie der Universität Mannheim, für die über 2.000 Menschen in Deutschland befragt wurden. Demnach investieren 32,3 Prozent der Männer, aber nur 17,6 Prozent der Frauen aktiv in Aktien, Aktienfonds oder ETFs. Die Ursachen dafür sind oft schon in der Kindheit zu suchen: Mit Töchtern wird zu Hause seltener über Geld gesprochen als mit Söhnen, und Frauen haben seltener finanzielle Vorbilder. Die Folge sind geringeres Finanzwissen und weniger Selbstvertrauen.
Der Vortrag beginnt dort, wo Geldentscheidungen tatsächlich entstehen: im Kopf. Warum fällt es vielen schwer, über Geld zu sprechen? Warum schieben wir Entscheidungen auf, obwohl wir sie längst treffen könnten? Welche Glaubenssätze prägen uns, oft schon seit der Kindheit, und wie beeinflussen sie unser Verhalten an der Börse? Wo lauern typische Fehler, die sich mit Wissen und gelassener Planung vermeiden lassen? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern?
Aber auch das ganz praktische Wissen soll an diesem Abend nicht zu kurz kommen. Was verbirgt sich hinter einem ETF, welche Chancen bietet er und wo lauern Fallstricke? Worauf sollten Sie beim Aktienkauf achten? Warum ist zusätzliche Altersvorsorge so wichtig, und worauf kommt es dabei an? Welche Vorteile bieten getrennte Bankkonten in einer Ehe? Wie viel Geld brauchen Sie mindestens, um sinnvoll anzulegen? Was ist sicher, was riskant? Lohnt sich das Bankenhopping, und was steckt hinter Anleihen? Am Ende des Abends wollen wir die Runde öffnen, Fragen aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht. Die Moderation übernimmt Claudia Lehnen, Chefreporterin beim Kölner Stadt-Anzeiger.
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Eine Veranstaltung für alle, die sich bislang wenig um ihre Finanzen gekümmert haben, jetzt das Thema aber endlich selbst in die Hand nehmen und mit dem Vermögensaufbau starten wollen. Der Abend wird unterstützt von der Volksbank Köln Bonn. Die DZ PRIVATBANK ist eine Tochter der DZ Bank und Partnerin der Volksbank Köln Bonn im Private Banking. Der Vortrag ist frei von Produktwerbung: Es werden keine Produkte vorgestellt oder beworben.
Wann: Montag, 30. November, 19 Uhr
Wo: Workstage des Neven DuMont Hauses, Amsterdamer Straße 192
Tickets gibt es bei Rausgegangen.de


