Die Open-Air-Saison startet. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich vor Diebstahl, K.o.-Tropfen und Übergriffen schützen.
Sicher feiern im SommerPolizei gibt Tipps gegen Diebstahl und Belästigung

Wer Outdoor-Events in einer Gruppe besucht und sich gegenseitig im Blick behält, ist besser vor Taschendieben und anderen Gefahren geschützt.
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Wenn die wärmeren Monate anbrechen, startet die Zeit der Freiluft-Veranstaltungen wie Konzerte, Festivals und öffentliche Übertragungen. Zu diesen Anlässen versammeln sich zahlreiche Personen unter freiem Himmel, um eine gute Zeit miteinander zu verbringen.
Derartige Massenereignisse locken allerdings auch Gesetzesbrecher, beispielsweise Langfinger, an. Darüber hinaus können Konflikte und Streitigkeiten entstehen, welche oft durch exzessiven Genuss von Alkohol oder Rauschmitteln begünstigt werden. Deshalb empfiehlt die Polizeiliche Kriminalprävention von Bund und Ländern den Teilnehmenden, auf das eigene Wohlergehen bedacht zu sein.
Gemeinsam statt allein und Wertsachen reduzieren
Es ist ratsam, derartige Anlässe im Verbund mit anderen und nicht einzeln aufzusuchen und dabei aufeinander Acht zu geben. Ferner sollte man lediglich die Menge an Barmitteln und Karten bei sich tragen, die tatsächlich gebraucht wird.
Drinks beaufsichtigen und bei Übergriffen Grenzen setzen
Sowohl die eigenen Drinks als auch die von Begleitern erfordern besondere Vorsicht und dürfen keinesfalls ohne Aufsicht bleiben. Sollte man bedrängt werden oder es zu nicht gewollten Berührungen kommen, ist Gegenwehr geboten. Es muss unmissverständlich gezeigt werden, dass dies nicht erwünscht ist – eine Regel, die auch für Bekannte zutrifft.
In Notsituationen handeln und den Notruf wählen
Entsteht eine kritische Lage, ein medizinischer Notfall oder eine Auseinandersetzung, sollte man Betroffenen beistehen oder Unterstützung durch Freunde, unbeteiligte Personen oder die Mitarbeitenden der Organisation anfordern. Wer einer Bedrohung oder einem Angriff ausgesetzt ist, hat sich unverzüglich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Der Polizeinotruf 110 kann jederzeit gebührenfrei genutzt werden. (dpa/red)
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