Abo

Betrug mit RundfunkbeitragVerbraucherzentrale warnt vor neuer Phishing-Mail

2 min
Fernbedienung vor der ZDF-Mediathek

Die Verbraucherzentrale NRW warnt derzeit vor Phishing-Mails mit einer angeblichen Nachricht des Rundfunkbeitragsservices.

Verbraucherschützer warnen vor neuen Betrugs-Mails im Namen des Rundfunkbeitrags. So erkennen Sie die Phishing-Versuche.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor betrügerischen E-Mails, die vorgeblich vom Rundfunkbeitragsservice stammen. Auch wenn die Schreiben zunächst authentisch wirken, zielen sie darauf ab, die Empfänger finanziell zu schädigen. In einer aktuellen Variante wird die angebliche Beitragsnummer 826 737 149 verwendet. Konsumentenschützer raten dringend dazu, auf solche Nachrichten nicht zu reagieren und keinesfalls Geld zu überweisen.

Typisch für diese Phishing-Versuche ist der massive Druck, der mit der unpersönlichen Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ eingeleitet wird. Es wird eine Überweisung von 55,08 Euro bis zum nächsten Tag verlangt. Als Begründung für die Eile wird eine angebliche Anpassung der festen Zahlungstermine genannt, weshalb der Quartalsbeitrag sofort beglichen werden müsse.

Falsche Anreize und hoher Zeitdruck

Zusätzlich wird mit einem vermeintlichen Rabatt gelockt, wenn die Zahlung für sechs oder zwölf Monate im Voraus erfolgt. Es wird klargestellt: Der echte Rundfunkbeitrag kennt solche Preisnachlässe nicht.

In der Nachricht ist zwar eine deutsche Bankverbindung aufgeführt, diese gehört laut den Verbraucherschützern aber nicht dem Beitragsservice von ARD und ZDF. Das Konto wurde demnach bei einem spanischen Kreditinstitut eröffnet, das eine Zweigstelle in Deutschland unterhält. Ferner drängen die Kriminellen auf eine „Sofort-Überweisung“, da solche Transaktionen später nicht mehr rückgängig gemacht werden können.

Absenderadresse als entscheidendes Merkmal

Oft lassen sich Phishing-Mails durch eine genaue Prüfung der Absenderadresse identifizieren. Hinter dem Namen „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ verbirgt sich in diesem Betrugsfall keine E-Mail-Adresse mit der Domain „@rundfunkbeitrag.de“. Wer sich unsicher ist, kann sich zur Verifizierung direkt an den Beitragsservice wenden.

Der offizielle Dienstleister empfiehlt auf seiner Webseite ohnehin, für die Bezahlung das SEPA-Lastschriftverfahren zu verwenden. Auf diese Weise werden die Gebühren automatisch abgebucht und eventuelle Anpassungen werden ebenfalls übernommen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.