Am 16. April 2026 stellt Dr. Suzann Kirschner‑Brouns ihr Buch „Frauen und Schlaf“ im Kölner Domforum vor und gibt Betroffenen Rat.
Medizin-Talk im Kölner DomforumWarum Frauen schlechter schlafen und was sie dagegen tun können

Die Medizinerin Suzann Kirschner-Brouns hilft Frauen, die schlecht schlafen.
Copyright: Xandra Herdieckerhoff
Viele Frauen kennen das Gefühl, morgens wie gerädert aufzuwachen – obwohl die Nacht eigentlich lang genug war. Schlechter Schlaf ist längst kein Randthema mehr, sondern ein gesundheitlich relevanter Faktor, der zunehmend in den Fokus von Forschung und Krankenkassen rückt.
In ihrem neuen Buch „Frauen und Schlaf“, das am 14. April im DuMont-Buchverlag erscheint, erklärt die Ärztin und Medizinjournalistin Dr. med. Suzann Kirschner‑Brouns, warum Frauen so häufig von Ein- und Durchschlafproblemen betroffen sind – und was sie konkret tun können, um wieder zu erholsamer Nachtruhe zu finden. Die Expertin zeigt, wie tief Schlaf und weibliche Biologie miteinander verwoben sind: Zyklus, Schwangerschaften und Wechseljahre wirken auf das gesamte System – von der nächtlichen Hormonsteuerung bis zu den so wichtigen Tiefschlafphasen. Gleichzeitig spielen gesellschaftliche Rahmenbedingungen eine große Rolle: Viele Frauen tragen über Jahre hinweg doppelte oder dreifache Belastungen, was den Schlaf zusätzlich beeinträchtigt. Für diese systematische Benachteiligung gibt es inzwischen einen Namen: Gender Sleep Gap.
Dr. Kirschner‑Brouns stellt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse vor, erklärt typische Schlafräuber – körperlich wie mental – und zeigt alltagstaugliche Wege zurück zu einem gesunden Schlafrhythmus. Ein Abend für alle, die verstehen möchten, wie Schlaf funktioniert – und wie Frauen ihn besser schützen können.
Der Abend wird veranstaltet in Kooperation von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölner Domforum. Es moderiert Claudia Lehnen, Chefreporterin des Kölner Stadt-Anzeiger. Tickets für 12 Euro (zzgl. VVK) gibt es hier.
Freie Platzwahl. Das Buch „Frauen und Schlaf“ kann bei der Veranstaltung erworben und signiert werden. (red)
