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Chemikalienfund in NRW: Drogenlabor mit industriellem Ausmaß ausgehoben

Ermittler Chemiekalien

Einsatzkräfte untersuchen die gefundenen Stoff in Ostwestfalen.

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Düsseldorf/Preußisch Oldendorf -

Nach dem zufälligen Fund von zehn Tonnen Chemikalien und 70 Gasflaschen in einer Lagerhalle im ostwestfälischen Preußisch Oldendorf gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um eine illegale Fabrik für Amphetaminöl handelte. Das geht aus einem vertraulichen Bericht an den am Donnerstag tagenden Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags hervor.

Drogenherstellung in „industriellem Ausmaß“

Ursprünglich war die Feuerwehr wegen eines Kabelbrandes mit starker Rauchentwicklung zu der 680 Quadratmeter großen Halle ausgerückt. Innendrin fand man die Chemikalien.

Chemiekalienfund 2

In dieser Lagerhalle in Ostwestfalen wurden rund 35.000 Liter Chemikalien gefunden.

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Die Ermittler hatten schnell den Verdacht, dass es sich um ein Drogenlabor handeln könnte. Die Herstellung des Amphetamin-Öls fand laut dem Bericht des Innenministers im industriellen Ausmaß statt. Amphetaminöl ist die Grundlage für synthetische Drogen wie zum Beispiel Speed.

In einem Raum sei noch ein Nachtlager für fünf Personen gefunden worden, heißt es in dem Bericht. Bereits bekannt war, dass beim Eintreffen der Feuerwehr zwei Männer in einem Auto geflüchtet waren. Die Halle war seit März 2019 vom Mieter ohne schriftlichen Vertrag an einen Mann untervermietet worden, von dem der ursprüngliche Hallenmieter nur Vor- und Zuname kenne. Die Fahndung nach diesem Mann laufe, so der Bericht. (dpa/lnw)