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UnfallschwerpunktKreuzung bei Freilingen und Lommersdorf soll mit Ampel entschärft werden

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Nach einem Unfall im Jahr 2025 auf der L115 bei Blankenheim-Lommersdorf steht ein zerstörtes Auto auf der Straße, ein Lkw ist in eine Böschung geraten.

Die Kreuzung bei Freilingen ist ein Unfallschwerpunkt.

Der Kreis Euskirchen und Straßen NRW arbeiten an einer Lösung für den Kreuzungsbereich der L115 und K41 in der Gemeinde Blankenheim.

Der Kreuzungsbereich der L115 und K41 bei Lommersdorf und Freilingen soll umfassend umgestaltet werden. Hintergrund sind erhebliche Defizite beim Verkehrsfluss und der Verkehrssicherheit. Zudem wurde der Knotenpunkt schon im vergangenen Jahr seitens der Verkehrsbehörde als Unfallschwerpunkt eingestuft.

Deshalb haben die Verantwortlichen den Beschluss gefasst, den Kreuzungsbereich neu zu planen. Nach aktuellem Stand soll die bestehende Kreuzung künftig durch eine Ampel geregelt werden. Die Kreisverwaltung steht hierzu nach eigenen Angaben in engem Austausch mit dem Landesbetrieb Straßen NRW und übernimmt stellvertretend die Koordination der weiteren Planung.

Neben der Ampel werden auch weitere Maßnahmen geplant

Derzeit bereitet die Kreisverwaltung die Vergabe der Planungsleistungen an ein Ingenieurbüro vor. Ziel ist es, die eigentlichen Planungsarbeiten in der zweiten Jahreshälfte aufzunehmen. Vorgesehen ist nun ein umfangreiches Maßnahmenpaket. Dazu zählen unter anderem Verkehrsstromerhebungen, lichtsignaltechnische Berechnungen sowie die Erstellung eines Markierungsplans.

Die Gesamtkosten der Planung werden nach ersten Schätzungen bei rund 85.000 Euro brutto liegen. Zunächst soll die Beauftragung jedoch nur bis zur Ausführungsplanung erfolgen. Dafür sind Kosten von etwa 50.000 Euro kalkuliert worden.

Die Vergabe der Ingenieurleistungen soll über eine beschränkte Ausschreibung erfolgen. Die Auswahl der zu beteiligenden Ingenieurbüros wird durch den Landesbetrieb Straßen NRW vorgegeben.

Der Auftrag soll der Kreisverwaltung zufolge an den wirtschaftlichsten Anbieter vergeben werden. Sowohl die Planungs- als auch die späteren Baukosten werden laut Kreis vollständig vom Landesbetrieb übernommen. Die entsprechenden Haushaltsmittel für die Planungskosten sind im Haushalt 2026 vorgesehen.