Abo

Sportlerwahl 2025Fußballern der SG Dahlem-Schmidtheim II gelang Saison ohne Niederlage

3 min
Die Fußballer der SG Dahlem-Schmidtheim II haben sich in ihren „Meister-Trikots“ zum Mannschaftsbild aufgestellt.

In der Saison 2024/25 gelang der zweiten Mannschaft der SG Dahlem-Schmidtheim das Kunststück, kein Spiel zu verlieren.

Der zweiten Mannschaft der SG Dahlem-Schmidtheim gelang nach einer Saison ohne eine Niederlage der Aufstieg in die Fußballkreisliga B.

Der Coup, den die zweite Mannschaft der SG Dahlem-Schmidtheim in der vergangenen Saison landete, erinnert an die Meistersaison 2023/24 von Bayer Leverkusen: Ohne Niederlage kamen beide Mannschaften durch die Spielzeiten – auch wenn Dahlem-Schmidtheim dieses Kunststück nicht in der Bundesliga gelang, sondern in der Kreisliga C. Nur zwei Spiele endeten unentschieden. Beeindruckend war auch das Torverhältnis, das die Eifeler Mannschaft hinlegte: 100:18 lautete es nach dem letzten Spieltag, was deutlich macht, wie gut die Jungs von Trainer Christian Lenz unterwegs waren.

Der sieht die Angelegenheit mit der gebotenen Coolness. Das Erfolgsrezept sei die gelungene Mannschaftsleistung gewesen, da wolle er gar nicht einzelne Spieler hervorheben, betont er. „Bei uns macht es die Mischung“, erläutert er. Denn ihm ist gelungen, aus einem heterogenen Miteinander aus älteren, erfahrenen und jungen, leidenschaftlichen Spielern eine Mannschaft zu formen, die gemeinsam erfolgreich unterwegs war.

Gute Mischung aus jungen Hüpfern und alten Haudegen

So hätten einige der erfahrenen Akteure, deren Altersspanne bis 37 Jahre reichte, bereits Aufstiege erlebt oder in der ersten Mannschaft ausgeholfen, beschreibt Lenz die Vorteile. „Die jungen Spieler haben auch viel von denen gelernt“, sagte er. Und sie brachten viel Frische und Leidenschaft in die Mannschaft.

Der Aufstieg in die Kreisklasse B sei schon fast in der Saison davor gelungen, berichtet Lenz. Nur drei Punkte hätten gefehlt, um die Mannschaft aus Hellenthal noch zu überholen, allerdings habe es einen Wechselfehler gegeben, der seine Mannschaft die entscheidenden Punkte kostete. „Vielleicht wäre das aber auch zu früh für unsere Elf gewesen“, überlegt er.

Denn in dieser Saison tut sich seine Mannschaft in der höheren Klasse bislang schwer mit der Umstellung auf andere Gegner. Mit zwölf Punkten steht sie auf dem neunten Platz und damit vor den anderen Aufsteigern, SSC Firmenich und TSV Feytal. „Man merkt, dass es eine andere Klasse ist“, sagt Lenz. Nach den ersten Niederlagen habe es für die sieggewohnte Mannschaft geheißen, enger zusammenzurücken. „Das Toreschießen fällt in dieser Liga nicht mehr so leicht“, sagt er.

Trainer Christian Lenz kannte einige Spieler schon in der Jugend

Von Vorteil sei gewesen, dass Lenz die jungen Spieler bereits kannte, da er sie mit Marcel Timm als Trainer der A- und B-Jugend betreut hatte. „Wir haben ihnen vermittelt, Geduld zu haben, dass nicht alles mit der Brechstange geht“, erläutert er. Als die zweite Mannschaft ihre Hochsaison hatte, habe dagegen die erste Mannschaft in der Bezirksliga eine schwere Zeit gehabt, die mit dem Abstieg in die Kreisliga A endete. „Wir haben untereinander Spieler getauscht und gut miteinander gearbeitet“, berichtet Lenz.

So wurden auch Spieler der ersten Mannschaft, die nach einer Verletzungspause Spielpraxis sammeln mussten, über Einsätze in der zweiten Mannschaft herangeführt. Genauso hätten Spieler der zweiten Mannschaft bei Bedarf in der ersten ausgeholfen. Nun, wo es bei der ersten Mannschaft, die aktuell auf dem ersten Platz in der Kreisliga A liegt, liefe, hätte die zweite Mannschaft ihre Probleme.

„Der Aufstieg ohne Niederlage war immer eine Mannschaftsleistung“, betont Lenz. Spieler, die neu zu der Gruppe gestoßen seien, seien stets mit offenen Armen aufgenommen worden, sodass diese schnell ein Teil der Mannschaft wurden. „Ich finde, der Aufstieg ohne Niederlage ist eine große Leistung für einen Dorfverein, der das mit Eigengewächsen stemmt“, lobt er seine Leute.