Kall – „Nun bin ich angekommen“, stellte Jochen Roebers im Lehrerzimmer des Berufskollegs Eifel in Kall fest. Nach vielen Jahren des Lernens und des Lehrens, der Weiterentwicklung und der Wanderschaft übernahm der 42-Jährige zum 1. April 2014 das Amt als Schulleiter des Berufskollegs Eifel.
Er tritt damit in die Fußstapfen des langjährigen Schulleiters Franz Foltz, der bereits zum Jahreswechsel seinen Hut genommen hatte und in Pension gegangen war. Kommissarisch geleitet hat die Schule in den vergangenen Monaten Lehrer Wolfgang Bauschen.
75 Lehrer und 1700 Schüler gehen aktuell im Berufskolleg Eifel täglich ein und aus. Landrat Günter Rosenke nannte die Einrichtung eine „Vorzeigeschule“. Die steile Karriere des neuen Schulleiters skizzierte Rosenke in seiner Ansprache. Geboren wurde Jochen Roebers in Mönchengladbach, nach dem Abitur leistete er Zivildienst. Als Studienfächer wählte er Mathematik und Englisch, Auslandssemester verbrachte er an der University of California in Davis in den USA.
Berufserfahrung sammelte er in Wuppertal und Bonn-Duisdorf. Als pädagogischer Mitarbeiter wirkte er von 2011 an im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen in der Gruppe „Berufliche Bildung“ mit.
Borussia-Fan
Der 42-Jährige ist verheiratet mit der Richterin Dorothea Roebers. Kinder hat das Paar nicht. Der sportliche Pädagoge ist Fan des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach, spielt Volleyball und geht gerne in der Eifel wandern. Sein privates Domizil haben die Eheleute in Witterschlick im Rhein-Sieg-Kreis gefunden.
Dorothea Scherer, Vertreterin der Bezirksregierung Köln, überreichte dem neuen Schulleiter seine Urkunde. Sie merkte an, dass gute Schulleiter immer auch gute Manager sein müssten. Scherer: „Führen heißt, die Dinge richtig tun, managen heißt, die richtigen Dinge tun.“