Als branchenübergreifendes Netzwerk hat sich die Dienstleistungsgenossenschaft Eifel in zehn Jahren zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.
Engagement für die RegionDienstleistungsgenossenschaft Eifel feiert zehnjähriges Bestehen

Feiern Geburtstag: (v.l.) Steffen Förster, Hubertus Schmidt, Rolf Klöcker, Henning Förster und Petra Schumacher-Hendus.
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Es ist eine Erfolgsgeschichte, auf die die Dienstleistungsgenossenschaft Eifel (DLG) zehn Jahre nach ihrer Gründung zurückblicken kann. 118 Unternehmen, Organisationen, Institutionen und Kommunen mit mehr als 5700 Beschäftigten gehören aktuell dem branchenübergreifenden Netzwerk an, das die Attraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der Eifel fördert.
„Die Idee zur Gründung eines Netzwerks hatte Bernd Altgen, der frühere Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Nordeifel“, erinnert sich Rolf Klöcker, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes und selbst Gründungsmitglied und Aufsichtsrat bei der DLG. „Auch sein Vorstandskollege Wolfgang Merten war sehr engagiert“, ergänzt Petra Schumacher-Hendus vom DLG-Vorstand. Zunächst habe man sich nur auf Gesundheitsangebote konzentriert. „Mit der Zeit kamen dann Personalführung, Chancengleichheit und Diversität, Wissen und Kompetenz sowie Digitalisierung hinzu“, so Schumacher-Hendus.
Angeboten werden Workshops und Seminare, Qualifizierungs- und Führungsthemen bis hin zu Veranstaltungen rund um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Zweimal im Jahr gibt es zudem größere Aktionswochen: die Gesundheitswoche im Sommer und „Fit in den Winter“ im Herbst mit jeweils rund 30 Angeboten von Bewegung über Ernährung bis hin zu mentaler Gesundheit.
Passgenaue Veranstaltungen für die Unternehmen organisieren
„Die große Stärke der DLG ist, das Betriebe aus ganz unterschiedlichen Branchen sich vernetzten und ihr Wissen teilen“, meint DLG-Vorstandsmitglied Hubert Schmidt. „Die Mitglieder bringen sich ein. Die ,Botschafter’ in den Unternehmen teilen regelmäßig mit, wo der Schuh drückt.“ Dadurch könnten passgenaue Veranstaltungen für die Unternehmen angeboten werden.
2022 wurden die „Young Professionals“ als Plattform für junge Unternehmer und Führungskräfte gegründet. „Als ich vor fünf Jahren zurück in die Eifel kam, wollte ich mich mit Unternehmen vernetzen“, sagt Henning Förster vom Aktivpark in Kall. Die „Young Professionals“ seien dafür die ideale Plattform.
Der Erfolg der DLG sei auch auf den Vorstand zurückzuführen, dem neben Schumacher-Hendus und Schmidt noch Sebastian Pelzer und Bianka Renn angehören. „Der Vorstand ist sehr engagiert und macht gute Arbeit“, betont Klöcker, der mit Bernd Becker, Joachim Hees, Ingo Pfennings und Franz-Peter Schäfer im Aufsichtsrat sitzt. Man stoße mit dem ehrenamtlichen Engagement aber mittlerweile an Grenzen, so Klöcker. Deshalb werde über einen hauptamtlichen Geschäftsführer nachgedacht.
Zum runden Geburtstag bietet die DLG ihren Mitgliedern verschiedene Aktionen an. Den Auftakt bildete eine Schritt-Challenge, die in Kooperation mit der Barmer-Ersatzkasse durchgeführt wurde. Am 14. Oktober wird unter dem Motto „10 Jahre DLG Eifel – Padel trifft Netzwerk“ ab 17.30 Uhr in den Aktivpark Kall eingeladen. Dort sollen Bewegung, Spaß und Netzwerken miteinander verbunden werden. Für 2027 sind weitere Angebote geplant.
