In zwei Jahren Bauzeit wurde die Fahrbahn auf einer Länge von insgesamt 1200 Metern erneuert – auch der Hochwasserschutz wurde mitgedacht.
Straße erneuertDie K58 zwischen Eiserfey und Harzheim ist wieder befahrbar

Im Außenbereich zwischen Eiserfey und Harzheim wurde die Fahrbahn der Kreisstraße 58 auf das Regelmaß von sechs Metern verbreitert.
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Das lange Warten auf die Verkehrsfreigabe für die runderneuerte Kreisstraße 58 zwischen Eiserfey und der Autobahnunterführung bei Harzheim hat sich gelohnt – das sah auch der Eiserfeyer Ortsbürgermeister Walfried Heinen so. „Ich möchte mich im Namen der Anlieger vor allem bei allen Mitarbeitern der Baufirma bedanken“, so Heinen: „Sie haben dafür gesorgt, dass die Zufahrt zu den Grundstücken während der Bauzeit immer möglich war.“
Während die Straße im Außenbereich zwischen den beiden Mechernicher Außenorten auf ein modernes Maß von sechs Meter verbreitert wurde, ging man auf dem rund 300 Meter langen Abschnitt der K58 in der Ortsdurchfahrt von Eiserfey den umgekehrten Weg: Hier wurden die Fahrbahn auf eine Breite von nur noch 3,50 Metern verengt und an beiden Seiten Fußgängerbereiche angelegt, die im Begegnungsverkehr überfahren werden können.
„Ziel der Baumaßnahme war es, die Straße insgesamt sicherer für alle Verkehrsteilnehmer zu machen“, erklärte Landrat Markus Ramers, der mit seinem Allgemeinen Vertreter Achim Blindert zur improvisierten Feierstunde unterm schattenspendenden Pop-up-Pavillon gekommen war.
Gesamtkosten von 2,7 Millionen Euro mit 75 Prozent Landesförderung
Ramers betonte, dass die Erhaltung und der Ausbau der Straßen-Infrastruktur für den Flächenkreis Euskirchen eine große Aufgabe sei: „Die Weitergabe dieser Infrastruktur an die nächste Generation ist eine Aufgabe, der wir uns gerne stellen“, so der Landrat. Eine Aufgabe, die man in diesem Fall in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Mechernich übernommen habe.

Vertreter von Kreis Euskirchen und Stadt Mechernich mit Landrat Markus Ramers (7.v.l.) und dem Beigeordneten Thomas Hambach (8.v.l.) an der Spitze gaben die runderneuerte Straße offiziell wieder für den Verkehr frei.
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Oberhalb der Ortslage wurde in Richzung Harzheim auch ein Regenrückhaltebecken gebaut.
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Achim Blindert listete in der Folge die Summen auf, die Kreis und Stadt in die Hand genommen haben. „In den zwei Jahren Bauzeit haben wir gemeinsam mehr als 2,7 Millionen Euro investiert“, so Blindert. Die Erneuerung der Fahrbahn, der Bau der Gehwege und die neue Straßenbeleuchtung seien zu 75 Prozent aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert worden. Der Anteil der Stadtwerke Mechernich für die Erneuerung der Trinkwasserleitung beläuft sich auf rund 290.000 Euro.
„Die Maßnahme ist rundum gelungen“, so der Mechernicher Beigeordnete Thomas Hambach: „Die schmalere Fahrbahn zeigt bereits Wirkung, was die Senkung der gefahrenen Geschwindigkeiten im Ort angeht.“ Sollte weiterhin zu schnell in dem Bereich gefahren werden, sei ein „Gastspiel“ des Blitzer-Anhängers in Eiserfey möglich, ergänzte Ramers.
Auch der Hochwasserschutz für Eiserfey soll sich verbessern
Im Rahmen des Projekts wurde auch an den Hochwasserschutz gedacht: Außerhalb des Ortes wurde ein offenes Rückhaltebecken für Oberflächenwasser angelegt, während für die Entwässerungsleitung neue Rohre mit einem doppelt so großen Durchmesser wie vorher verwendet wurden. „Dadurch steigt die Leistungsfähigkeit der Leitung um das Sechsfache“, hatte sich Blindert zuvor vom Ex-Lehrer Ramers vorrechnen lassen.
Die Bauverzögerung erklärte Blindert mit der Terminierung der Asphaltarbeiten: „Die konnten witterungsbedingt erst in diesem Frühjahr durchgeführt werden.“ Außerdem hätten die Arbeiten im Bereich des Hauserbachs, wo ein Durchlass erneuert wurde, länger als geplant gedauert, so Blindert.
