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Platz für 200 KubikmeterIm Herhahner Gewerbegebiet wird ein Salzsilo errichtet

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Zu sehen sind ein rundes Gerüst über drei Etagen, ein Lastwagen und ein Kran.

Mit einem Kran wurde das Gerüst für das neue Silo aufgebaut.

Das Salzsilo ist Grundlage für einen verlässlichen Winterdienst in Schleiden. Für den Bauhofneubau liegt die erste Planung vor.

Im Herhahner Gewerbegebiet wird zurzeit ein neues Salzsilo für den Winterdienst gebaut. „Die alten Silos an der Schleidener Feuerwehr müssen abgerissen werden, weil sie dem geplanten Neubau des Gerätehauses im Weg stehen“, erklärte Bürgermeister Ingo Pfennings.

Die Hallen des ehemaligen Sägewerks Schumacher, in dem der Bauhof mehr als 50 Jahre untergebracht war, waren bei der Flut im Juli 2021 schwer beschädigt worden. Wegen des hohen Alters des Gebäudes und der großen Schäden war ein Wiederaufbau des Gebäudes technisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll gewesen. Das Grundstück war aber auch mittlerweile zu klein für den Bauhof. Deshalb waren große Teile der Gebäude abgerissen worden, und nur die Halle für den Winterdienst und die Salzsilos waren erst einmal stehen geblieben. Die Abrisskosten wurden im Rahmen der Fluthilfe von Bund und Land übernommen.

Die meisten neuen Fahrzeuge hat die Stadt Schleiden schon beschafft

Die Mitarbeiter des Bauhofs sind seitdem vorübergehend in einer ehemaligen Produktionshalle in Dreiborn untergebracht. Künftiger Standort wird ein Grundstück im Herhahner Gewerbegebiet.

Zurzeit laufen noch die Planungen für den Neubau des Bauhofs. „Ein erster Entwurf liegt vor“, sagte Waldemar Brost, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt bei der Stadt Schleiden. Vorgesehen sei ein Komplex in Form eines L mit einem zweigeschossigen Hauptgebäude, zwei Fahrzeughallen und einer Werkstatthalle. „Der Entwurf wird jetzt noch einmal überarbeitet“, sagte Brost. Die Planung soll dann im Herbst vorgestellt werden. Die Kosten für den Neubau und die Außenanlagen sind im Wiederaufbauplan der Stadt mit rund 7,8 Millionen Euro beziffert.

Zu sehen sind der Silotrichter und drei Fundamente.

Der Trichter besteht komplett aus Holz. Auf den Betonfundamenten wird das Silo später stehen.

Hinzu kommen noch einmal knapp 1,3 Millionen Euro für die Betriebsausstattung und gut eine Million Euro für den Fuhrpark. „Die Ausstattung muss größtenteils noch gekauft werden. Die Fahrzeuge wurden bis auf zwei schon alle beschafft“, sagte Brost.

Das Salzsilo wird gerade auf dem neuen Betriebsgelände aufgebaut. Es ersetzt die beiden Silos am früheren Standort in der Poensgenstraße in Schleiden und soll im September erstmals befüllt werden. Das neue Salzsilo ist mit 200 Kubikmeter Fassungsvermögen entsprechend größer ausgelegt als die beiden alten mit jeweils 80 Kubikmeter.

„Das neue Silo besteht komplett aus Holz. Für die Lagerung von Salz dürfen nur Behälter aus Holz oder aus Glasfaser verwendet werden“, erläutert Brost. Weil die alten Silos nicht einfach an den neuen Standort versetzt werden konnten, werden sie im Herbst zurückgebaut und machen so Platz für das neue Feuerwehrgerätehaus.

„Mit dem Neubau schafft der Bauhof eine wichtige Grundlage für einen verlässlichen Winterdienst“, betonte der Bürgermeister.