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FeuerwehreinsatzGeflüchtetenunterkunft in Schleiden nach Gasalarm evakuiert

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In der Asylbewerberunterkunft in Schleiden fand ein Großeinsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes statt.

Mit zahlreichen Kräften eilten Feuerwehr und Rettungsdienst nach Schleiden.

Aufgrund der Alarmierung stand zu befürchten, dass in der Unterkunft in Schleiden viele Menschen verletzt oder betroffen sein könnten.

Zu einem potenziellen Großeinsatz rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst am Samstagabend nach Schleiden aus. Aus der Asylbewerberunterkunft an der Gemünder Straße war ein Gasalarm gemeldet worden.

Es stand zu befürchten, dass viele Menschen verletzt oder betroffen sein könnten. Zunächst fünf Rettungswagen und zwei Notarztfahrzeuge wurden daher nach Schleiden beordert. Nach ihrem Eintreffen begannen die ersten Feuerwehrleute sofort mit der Evakuierung des Gebäudes.

In dem Gebäude  war keine erhöhte Gaskonzentration messbar

Gasgeruch sei dabei allerdings nicht festgestellt worden, berichtete Einsatzleiter Daniel Laux. Auch die Multimessgeräte, mit denen die Feuerwehrleute ausgestattet sind, zeigten keine erhöhten Gaskonzentrationen an, erläuterte der Leiter der Feuerwehr Schleiden, Wolfgang Fuchs.

Feuerwehrleute stehen vor einem Gebäude.

Die Unterkunft wurde zunächst von der Feuerwehr geräumt.

Diese detektieren neben einzelnen Gasen wie Kohlenmonoxid auch zündfähige Gemische. Sieben Personen wurden aus dem Gebäude geleitet, die über Atemprobleme klagten und vor Ort ärztlich untersucht wurden. Daraufhin wurde eine Person mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Als nach einer weiteren Kontrolle durch die Feuerwehrleute feststand, dass sich niemand mehr im Gebäude befand, nahm ein Techniker des Versorgungsunternehmens die Gasanlage unter die Lupe. Weder konnte er den Austritt von Gas noch eine im Zusammenhang mit der Anlage stehende Ursache für die Probleme der Bewohner feststellen. Anschließend konnten die Bewohner wieder in das Gebäude zurückkehren. Mit 22 Feuerwehrleuten war der Löschzug 1 der Stadt Schleiden mit den Einheiten Schleiden und Oberhausen sowie dem Einsatzleitwagen aus Harperscheid und Unterstützung aus Bronsfeld im Einsatz.