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WinterViel Schnee im ganzen Kreis

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Die Räumfahrzeuge sind derzeit unaufhörlich im Einsatz.

Kreis Euskirchen – Vor allem für Kinder ist der Kreis Euskirchen derzeit ein „Winter-Wunderland“, die Erwachsenen bekommen durch den heftigen Schneefall auch die etwas unangenehmeren Seiten der kalten Jahreszeit zu spüren. Das typische Geräusch in den Straßen war am Mittwochmorgen das Kratzen und Schaben der Schneeschippen, mit der die Menschen die Bürgersteige vor ihren Häusern von der weißen Pracht zu befreien suchten.

Geschneit hat es von Dienstagnachmittag an im ganzen Kreisgebiet, von den Eifelhöhen in Losheim bis hinab in die Weilerswister Niederungen. Etwa zehn Zentimeter Neuschnee sind gefallen. Überall fand man eine geschlossene Schneedecke mit teilweise ausgesprochen idyllischen Szenarien. Schneeballschlachten steht derzeit nichts im Wege.

Bis zu zehn Zentimeter Schnee

Die Schneehöhen in den Wintersportgebieten um Udenbreth und Hellenthal liegt bei neun bis zehn Zentimeter. Wie die Touristeninformation mitteilt, sind Ski- und Rodellift derzeit nicht geöffnet. Auch die Loipen sind nicht gespurt. Allerdings lade die verschneite Winterlandschaft zu einem Spaziergang ein.

Die Temperaturen lagen weit unter dem Gefrierpunkt, in Nettersheim-Bouderath zum Beispiel sanken sie auf -8 Grad. In Hellenthal-Dickerscheid wurden -7,6 Grad gemessen.

Der Verkehr lief durch die winterlichen Verhältnisse allerdings schleppender als sonst. Schwere Unfälle gab es aber nicht. „Die Leute scheinen sich gut auf den Winter eingestellt zu haben“, berichtete Norbert Hardt von der Pressestelle der Euskirchener Polizei.

Seit Dienstag kam es mit dem Schnee zu 13 kleineren witterungsbedingten Unfällen, präzisierte Hardt. Meist waren lediglich Blechschäden zu verzeichnen. In Kreuzweingarten kam es am Mittwochmorgen zu einem Unfall mit einer leicht verletzten Person, sie klagte über Kopfschmerzen.

Behinderungen bei der Bahn

Erhebliche Behinderungen gab es bei der Deutschen Bahn. Aufgrund eines technischen Defektes des Stellwerks im Kölner Hauptbahnhof wurde der Bahnverkehr zwischen 6.15 Uhr und 7.20 an einem zentralen Knotenpunkt lahmgelegt. „Dieser Ausfall des Stellwerks hatte allerdings nichts mit der Witterung zu tun“, betonte ein Sprecher der Deutschen Bahn in Düsseldorf.

Zwischen 30 und 60 Minuten Verspätung mussten die Bahnkunden im Bahnhof Euskirchen für die Züge, die aus Richtung Köln kamen, in Kauf nehmen. Bis auf wenige Ausnahmen gingen die Fahrgäste sehr gelassen mit den zusätzlichen Wartezeiten um. „Wir haben die technische Störung offen kommuniziert und unsere Kunden auf den Bahnhöfen informiert“, fuhr der Sprecher fort. Auf den anderen Strecken nach Bonn und aus der Eifel lief der Verkehr dagegen relativ störungsfrei ab. Bis zum Mittag konnten die Verspätungen abgebaut werden, allerdings musste noch bis in den Nachmittag mit Verzögerungen gerechnet werden.