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ÖPNVGo.Rheinland fördert Umbau von Bushaltestellen in Leichlingen und Burscheid

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Der Busbahnhof in Leichlingen

Der Busbahnhof in Leichlingen (Symbolbild)

Vor allem Leichlingen profitiert von der jüngsten Entscheidung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Go.Rheinland.

In den Jahren 2026 bis 2030 werden in Leichlingen elf Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. Die Kosten für den Umbau in Höhe von 1,672 Millionen Euro übernimmt zu 100 Prozent der Nahverkehrszweckverband Go.Rheinland. Die Investition ist Teil eines 50 einzelne Projekte umfassenden Investitionsprogramms im Gebiet des Zweckverbandes, das dessen Verbandsversammlung in ihrer jüngsten Sitzung beschloss.

Die Bauarbeiten für den Umbau der insgesamt 23 Kanten an Bushaltestellen sollen laut der Mitteilung des Zweckverbands noch in diesem Jahr beginnen. Voraussetzung ist, dass die Stadt prüffähige Finanzierungsanträge einreicht und Baurecht herstellt. Leichlingen ist damit nach Geilenkirchen im Kreis Heinsberg und Bergisch Gladbach die kreisangehörige Kommune im Go.Rheinland-Gebiet mit der höchsten finanziellen Unterstützung im Rahmen dieses Investitionsprogramms.

Auch Burscheid profitiert von dem Programm. Dort werden die fünf Haltestellen Kaltenherberg, Friedrich-Goetze-Straße, Kuckenberg, Nagelsbaum und Ösinghausen mit zehn Kanten für 347.100 Euro bis 20230 barrierefrei umgebaut. In Burscheid beginnen die Arbeiten 2027. Auch dort trägt Go.Rheinland die Kosten zu 100 Prozent. Burscheid und Leichlingen sind neben Bergisch Gladbach die einzigen beiden Kommunen im Rheinisch-Bergischen Kreis, die aus diesem neuen Investitionsprogramm Geld erhalten.

Mehr Informationen für Wupsi-Fahrgäste

In Leverkusen wiederum fördert Go.Rheinland auf Antrag der Wupsi GmbH die verbundweite Information der Fahrgäste durch den Ausbau von Daten-Schnittstellen. Diese Schnittstellen heißen im ÖPNV-Jargon VDV-Schnittstellen, wobei VDV für Verband Deutscher Verkehrsunternehmen steht. In Leverkusen geht es um die Schnittstellen 453/454. Die sorgen für den Austausch von Ist-Abfahrtzeiten in Echtzeit und bekommen mit dem Geld von Go.Rheinland eine neue Version, die dann auch den Austausch von Daten über die Busauslastung ermöglicht.

Der Aufbau einer VDV-Schnittstelle 736 hilft der Wupsi, Fahrgäste bei Verspätungen, Baustellen oder Unfällen flächendeckend und widerspruchsfrei zu informieren. Das Ganze dient insgesamt dem verbesserten und erweiterten Austausch von Daten zwischen der Wupsi und anderen Verkehrsunternehmen und den Verkehrsverbünden. Die Informationen erreichen die Fahrgäste sowohl über die Anzeiger für Fahrgastinformationen an Haltestellen und in den Bussen selbst als auch über die digitalen Fahrplanauskünfte der Wupsi und der Verkehrsverbünde. Von den Gesamtkosten in Höhe von 161.700 Euro trägt Go.Rheinland 121.300 Euro, die restlichen gut 40.000 Euro zahlt die Wupsi. (ps)