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Bergischer Schnellbus Testfahrten über die Autobahn am Kreuz vorbei nach Leverkusen erfolgreich

Schnellbus Leverkusen-Wermelskirchen beim Halt in Bergisch Neukirchen

Der Schnellbus Leverkusen-Wermelskirchen (SB24) soll demnächst um eine Verbindung über die Autobahn (ZB24) ergänzt werden.

Wupsi und RVK sind mit den Ergebnissen von Testfahrten mit der neuen Route zufrieden.

Einiges Lob gab es im Leverkusener Bürger- und Umweltausschuss zur Ausweitung des Schnellbus-Angebotes zwischen Wermelskirchen und Leverkusen zu hören, die es nach den Sommerferien 2023 geben soll. Lediglich Christoph Pesch von Opladen plus lehnte die Planung ab.

Denn danach soll die bestehende Schnellbuslinie SB nur noch bis Burscheid-Hilgen reichen, dann aber im Takt verdichtet. Zusätzlich soll eine ergänzende Schnellbuslinie XB24 von Wermelskirchen über Hilgen auf die A1 geleitet werden und dann ohne weiteren Zwischenhalt den Bahnhof Leverkusen-Mitte anfahren.

Für Pesch eine problematische Streckenführung, da die Autobahn rund ums Leverkusener Kreuz viel zu häufig zugestaut sei. Auch werde Opladen von diesem Bergischen Schnellbus dann gar nicht angefahren.

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Christian Melchert vom städtischen Fachbereich Mobilität und Klimaschutz für die Nahverkehrs-Koordination zuständig, widersprach dieser Kritik. Er sei von dieser Idee zunächst auch eher „schüchtern begeistert“ gewesen.  Nach den vergangenen Herbstferien seien an unterschiedlichen Tagen und zu verschiedenen Zeiten aber 48 Testfahrten mit Bussen unternommen worden. Darunter habe es nur wenige unpünktliche Ausreißer gegeben.

Über die Ausfahrt Opladen

Bewährt habe sich dabei vor allem die Idee, von Burscheid her kommend am Leverkusener Kreuz in Richtung Oberhausen abzubiegen und die Ausfahrt Opladen zu nehmen. „Wir lassen das Leverkusener Kreuz sozusagen links liegen.“ Von dort aus ging es dann über den Europaring zügig zum Bahnhof in Wiesdorf. Auf der Rückfahrt in Richtung Burscheid und Wermelskirchen fahre die XB24 dann aber am Willy-Brandt-Ring auf die A3 auf und biege am Leverkusener Kreuz sogleich auf die A1 ab.

Melchert äußerte sich zuversichtlich, dass es mit dieser Streckenführung ganz gut funktionieren werde. Schließlich habe der Schnellbus SB24 auch keine problemfreie Route zu bewältigen. „Wir wissen doch: Wenn die Autobahn zugestaut ist, sind es die Ausweichstraßen wenig später auch.“