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DreikönigstagSternsinger-Geschwister segnen Leverkusener Rathaus mit Gesang und Trompeten

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Die vier Sternsinger mit goldenen Kronen und Mänteln stehen mit Bürgermeister, Pater und ihren Eltern vor dem Rathaus.

Die Geschwister Hees bringen den Segen „20+C+M+B+23“ am Rathaus an.

Tina, Pia, Tim und Pit bringen den Segen zum Dreikönigstag ins Rathaus. Die Geschwister sammeln als Sternsinger Spenden für bedürftige Kinder.

So musikalisch war der Empfang der Sternsinger im Rathaus selten. Denn Pia, zehn, und Tim, neun Jahre alt, haben ihre Trompeten dabei. Der jüngste der Runde ist der siebenjährige Pit, er trägt einen Stern auf einem Stab, der größer ist als er selbst. Die Älteste, die zwölfjährige Tina, darf auf eine Leiter klettern, um über der Tür des Rathauses den Segen „20*C+M+B+23“ anzubringen. Die Buchstaben stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus.

Bürgermeister Bernhard Marewski empfängt Sternsinger im Rathaus: „Soziales Gewissen schärfen“

„Seid gegrüßt in Stadt und Land“, sagen die vier gemeinsam auf und fangen an zu singen und zu trompeten. Die Sternsinger, die dieses Jahr das Leverkusener Rathaus gesegnet haben, sind Geschwister. Mit ihren Eltern Beate und Sven Hees ziehen sie am Dreikönigstag durch Leverkusens Straßen und verteilen den Segen.

Zum Start begrüßt Bürgermeister Bernhard Marewski die Delegation mit Pater George Njonge im Rathaus: „Erwachsene müssen Kinder stärken und euch unterstützen.“ In diesem Jahr setzen sich die Sternsinger wieder für Kinderschutz ein und sammeln Spenden mit einem Schwerpunkt auf Hilfsorganisationen in Asien. „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ lautet ihr Motto für 2023. Seit 1959 haben Kinder bei der Solidaritätsaktion weltweit 1,27 Milliarden Euro gesammelt. „Solche Aktionen schärfen nicht nur euer soziales Gewissen, sondern auch das der Erwachsenen“, sagt Marewski.

Geschwister bringen Segen an: „Wir wollen anderen Kindern helfen“

Der Bürgermeister erinnert auch an den Krieg in der Ukraine, wo zwar über das orthodoxe Weihnachtsfest zwei Tage Waffenruhe herrschen soll, aber dennoch viele Kinder leiden. Passend dazu sieht der Königsmantel von Pit fast wie eine Ukraine-Flagge aus. Mutter Beate Hees begrüßt den Zufall, den der Kirchen-Fundus beschert hat.

Tina, die älteste Schwester, ist schon seit fünf Jahren Sternsingerin. Nach und nach sind die Geschwister mitgekommen, sobald sie alt genug waren. „Es macht Spaß“, sagt sie, „wir wollen anderen Kindern helfen“, ergänzen ihre Geschwister, „und Frieden in die Welt bringen!“ Den Rest des Dreikönigstages wird die Familie Hees die Häuser in der Waldsiedlung segnen, rund um ihre Gemeinde St. Albertus Magnus in Schlebusch.