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Musik an 30 StandortenLeverkusen feiert neuntes Kneipenfestival

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Vor der Kneipe Stillbruch in Opladen versammelten sich Hunderte Besucherinnen und Besucher, um die Musik von DJ Thomas Wagner zu hören.

Vor der Kneipe Stillbruch in Opladen versammelten sich Hunderte Besucherinnen und Besucher, um die Musik von DJ Thomas Wagner zu hören.

Das Kneipenfestival hat sich fest in die Stadtkultur von Leverkusen eingeprägt. Dieses Jahr fand die Nacht erneut mit Dutzenden Standorten im Stadtgebiet statt.

Das Kneipenfestival ist längst im Leverkusener Kulturkalender etabliert. Jedes Jahr nehmen lassen Dutzende Kneipen, Restaurants und Clubs an dem von Radio Leverkusen und der Fun Concept GmbH veranstalteten Festival Bands, Solokünstler und DJs spielen. Dieses Mal waren es 30 unterschiedliche Standorte. Von Rock über Jazz bis hin zu kölschen Liedern war beim diesjährigen Kneipenfestival erneut vieles für die Leverkusenerinnen und Leverkusener dabei. 

Egal ob Kultkneipen wie Topos und The Pub oder bekannte Restaurants wie das Gallodini oder das Café Extrablatt, beim Kneipenfestival waren Einrichtungen aus allen gastronomischen Bereichen dabei. Genauso vielfältig wie die Standorte war auch das musikalische Angebot. Im Topos trat die Kölner Band „The Groove Ryders auf“. Mit ihrer Rock-, Blues-, und Soulmusik boten sie eine Mischung aus musikalischen Richtungen.

Im Opladener Restaurant Gallodini traten gleich zwei Bands nacheinander auf. Den Abend eröffnete die Jazz-Band „Quality Time“, während sich die Lieder von der Band „Musikalische Früherziehung“ in die Herzen der Menschen einbrannten. 

Vielfältige Genres und gemischtes Programm

Das bunte Programm sorgte vor allem bei den Besucherinnen und Besuchern für gute Stimmung und begeisterte auch neue Menschen für das Festival. Laura, die die Kneipen Schmalztöpfchen und Stilbruch besuchte, war zum ersten Mal beim Kneipenfestival unterwegs. Sie erklärt, dass sie zuvor nie vom Festival gehört habe. Sie beschreibt den Abend als ein gutes Erlebnis mit Freunden. 

Auch Reiner Hilken, der das Gallodini in Opladen besuchte, finde das Festival sehr gelungen. Es bringe mehr Menschen in die Kneipen und führe die Musikerinnen und Musiker in den Live-Bereich. Die Vielfalt der Genres beim Kneipenfestival sei für ihn ein besonderes Merkmal.

Auch vonseiten der Gastronomen gibt es gutes Feedback zum Kneipenfestival. Mevludin Dzeladini vom Gallodini erklärt, dass das Feeling ein total neues sei. Er kommentiert, der Abend bedeute mehr Aufwand, würde aber auch mehr Umsatz bringen. Adriana Sorce ergänzt, dass die Premiere für das Restaurant sehr gelungen sei. Die Mischung aus Stammkundschaft und neuen Gesichtern gefiel ihr besonders.

Auch das Team von Radio Leverkusen ist ein großer Kneipenfestival-Fan. „Es hat sich als Tradition erwiesen, dass Teile der Redaktion am Kneipenfestival durch die Standorte gehen“, erklärte Raphael Gaede aus der Radio-Leverkusen-Redaktion. Sein Kollege Dominik Seibel erzählte, dass man beim Kneipenfestival bewusst in neue Kneipen gehe, um Neues kennenzulernen. Das Team bewundert, wie groß die Kneipenkultur in Leverkusen ist. Franziska Pietsch ergänzt, dass das Kneipenfestival ein Event sei, bei dem die ganze Stadt auf den Beinen ist. Das gebe der Stadt ein großes Gemeinschaftsgefühl.