Am Montag geht es mit einem Film und einer Diskussion im Forum los.
GleichberechtigungViele Aktionen zum Frauentag in Leverkusen

Vor zwei Jahren trat Tamika Campbell zum Frauentag im Forum auf.
Copyright: Dominik Scholz
In diesem Jahr fällt der Internationale Frauentag auf einen Sonntag. Deshalb beginnt das Gleichstellungsbüro der Stadt Leverkusen einen Tag später mit seinen Aktionen.
Den Auftakt bildet am 9. März um 18 Uhr der Film „Elaha“, der im Rahmen der Human Rights Filmtage im Forum gezeigt wird. Der Film erzählt die emotionale Geschichte einer jungen Frau zwischen patriarchaler Tradition und sexueller Selbstbestimmung. Nach dem Film diskutieren Marilena Jünemann, die Antidiskriminierungsbeauftragte, und Antje Winterscheidt, die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte in der Stadtverwaltung.
Spezielle Anlage-Tipps
Darüber hinaus werden zwei weitere Veranstaltungen in der Stadtbibliothek angeboten. Am Samstag, 14. März, dreht sich alles um das Thema Finanzen: Unter dem Titel „Let’s talk about money“ informiert Emily Vitale, Anlagespezialistin und Vermögensberaterin, warum finanzielle Vorsorge für Frauen besonders wichtig ist und welche strukturellen Risiken bestehen. Sie gibt Anregungen, wie Frauen ihre Finanzen partnerschaftlich planen, Care-Arbeit fair berücksichtigen und Schritt für Schritt finanzielle Sicherheit aufbauen können.
Am Montag, 16. März, folgt ein Workshop für Frauen, die nach der Elternzeit wieder einsteigen oder sich beruflich umorientieren möchten.
Beide Veranstaltungen sind kostenfrei. Anmeldungen nimmt Antje Winterscheidt unter 0241 4068304 oder antje.winterscheidt@stadt.leverkusen.de entgegen. Anmeldeschluss ist jeweils der 12. März.
Anlässlich des Internationalen Frauentages hat das Gleichstellungsbüro zusätzlich einen Sondernewsletter veröffentlicht. Darin finden sich weitere Tipps zu interessanten Veranstaltungen in Leverkusen. Der Newsletter ist auf der städtischen Website unter der Rubrik Gleichstellungsbüro abrufbar: https://www.leverkusen.de/rathaus/gleichstellungsbuero/infomaterial (red)
Leverkusen war eine der ersten Städte in Deutschland, die sich vor über 40 Jahren mit der ersten Gleichstellungsstelle intensiv der Gleichstellung von Frauen gewidmet hat – und dies bis heute fortführt. Oberbürgermeister Stefan Hebbel betont die Bedeutung dieses Engagements:
„Im Jahr 2026 sprechen wir immer noch über Rollenbilder, Gleichberechtigung und beispielsweise Ungleichheiten im beruflichen Kontext. Schade, dass dies nicht schon längst überflüssig ist.“ Es sei also umso wichtiger, weiter an diesen Themen zu arbeiten. Und zwar nicht nur in Unternehmen – Gleichberechtigung sei ein gesellschaftlicher Auftrag. Als Vater einer jugendlichen Tochter wünsche er sich, dass „wir nicht müde werden, uns gegen Ungleichheiten stark zu positionieren und für die Gleichberechtigung einzustehen“.
