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Leverkusener KunstnachtSo viele Ateliers und Galerien wie noch nie machen mit

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Um Corona drehte sich vieles bei der Kunstnacht im vergangenen Jahr, wie hier im Quarantäne-Wohnzimmer des Broken Hearts Club Opladen. Dieses Jahr soll aus dem Vollen geschöpft werden.

Leverkusen – Zwei Jahre lang war auch die Leverkusener Kunstnacht gebeutelt von der Pandemie: 2020 fiel sie gänzlich aus. 2021 war angezogene Handbremse angesagt. In diesem Jahr aber soll wieder alles anders im Sinne von wie früher werden.

Mehr noch: Wenn am Freitag, 28. Oktober, ab 18 Uhr die kreativen Menschen dieser Stadt die Liebhabenden von Kunst und Kultur in ihre Privaträume oder die Kulturanbietenden Interessierte in ihre Bühnenhäuser oder Museen einladen, werden so viele Orte auf der Kunstnacht-Karte verzeichnet sein wie nie zuvor. „Es sind gut 60“, sagt Anke Holgersson, die bei der veranstaltenden „Kultur-Stadt-Lev“ für die Organisation der Kunstnacht verantwortlich ist.

Diesmal keine Warteliste

Der Grund: Alle, die mitmachen wollten und wollen, dürfen das auch. In den Jahren zuvor hatte es irgendwann immer eine Art Deckelung gegeben. Wenn gut 50 Ateliers oder Galerien zusammengekommen waren im Vorfeld, kamen alle Nachzügler auf eine Warteliste, um den logistischen und planerischen Aufwand irgendwie in Grenzen zu halten.

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„Aber dieses Mal, nach den Corona-Jahren, dachten wir uns: Es sollen alle mitmachen dürfen, die wollen.“ Ein Statement also dafür, dass die Kultur auch nach langen Lockdowns und harten Pandemiebeschränkungen und -auswirkungen noch lebt.

Aktion an Litfaßsäulen

Zudem werden über die Stadt verteilt wieder an die 40 Liftfaßsäulen von Künstlerinnen und Künstlern individuell gestaltet werden. „Diese Aktion war 2021 schon ein Höhepunkt“, erinnnert sich Anke Holgersson. Überall in Leverkusen hatte die Kunst auch im öffentlichen Raum ihre Spuren hinterlassen. Und irgendwie ist diese Aktion im Rahmen der Kunstnacht ja auch sinnbildlich für selbige: Sie trägt die Kunst schließlich noch einmal gesondert raus unter die Menschen. Und rein in die Stadtteile. Zudem gewährt sie einen kostenfreien Blick auf Kunst und bezieht somit jeden und jede mit ein.

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Die Leverkusener Kunstnacht 2022 soll mit so vielen Teilnehmenden wie nie zuvor stattfinden - das verspricht Organisatorin Anke Holgersson (vorne Mitte) von der „Kultur-Stadt-Lev“.

Alle Informationen zur Kunstnacht – es ist übrigens die offiziell 18. Auflage – finden sich im Internet auf der Seite der „Kultur-Stadt-Lev“. Der entsprechende Stadtplan liegt ab sofort in allen öffentlichen Einrichtungen der Stadt aus. Auf ihm sind alle Orte, die am Abend des 28. Oktober beteiligt sind, verzeichnet. Zudem umfasst er alle Infos zu den diversen Kunstnacht-Shuttlebussen, die dann durch Leverkusen fahren und die Ateliers und Galerien miteinander verbindet.