Abo

TSV Bayer 04 Leverkusen zeichnet Nachwuchs aus

3 min
Insgesamt 135 Talente vom TSV Bayer 04 zeichnete der Verein zuletzt aus.

Insgesamt 135 Talente vom TSV Bayer 04 zeichnete der Verein zuletzt aus.

Insgesamt ehrte der Verein 135 junge Athletinnen und Athleten.

28 goldene, 29 silberne und 22 bronzene Medaillen – das vergangene Jahr war für die jungen Sportlerinnen und Sportler des TSV Bayer 04 wieder ein ziemlich erfolgreiches. Einmal mehr zeichnete der Leverkusener Verein jetzt seine Nachwuchstalente aus. Und zwar 135 Athletinnen und Athleten, die im Jahr 2025 bemerkenswerte Platzierungen in verschiedenen Wettkämpfen belegt hatten.

„Ziel der Veranstaltung ist es, außergewöhnliche sportliche Erfolge sichtbar zu machen und das Engagement junger Menschen – sowohl im als auch außerhalb des Sports – zu ehren“, heißt es über die Jugendehrung vom TSV. Jule Roß wurde in der Kurt-Rieß-Halle als beste Nachwuchssportlerin ausgezeichnet.

Die 19-jährige Paraleichtathletin holte im vergangenen Jahr WM-Bronze in Neu-Delhi. Die Leistung ist beachtlich, denn die Kurzstreckenläuferin und Weitspringerin ist erst seit drei Jahren im Parasport aktiv, wie Heide Ecker-Rosendahl bemerkte. Die Olympiasiegerin von 1972 zeichnete Roß aus. Roß steht stellvertretend für die „Girlsgang“ unter den Para-Sportlern beim TSV Bayer 04, junge erfolgreiche Leichtathletinnen, die in ihren Disziplinen Top-Leistungen bringen.

Bester Nachwuchssportler wurde Gianluca Wessendorf. Er ist Sprinter und wurde 2025 unter anderem deutscher Meister in den Altersklassen U18 und U20, dazu war er Teil der Bronzestaffel auf europäischer Ebene. Wenn es nach ihm geht, soll es noch deutlich weitergehen: „Ich möchte zu den Olympischen Spielen“, sagt er während der von TSV-Geschäftsführerin Anne Wingchen moderierten Veranstaltung.

Leverkusen: Verein vergisst auch die Eltern nicht

Maria Kaas bekam den „Talent-Award“ verliehen. Die 13-Jährige ist Rhönradturnerin und amtierende deutsche Meisterin in der Altersklasse 15/16. Und was sie auf dem Rhönrad – ein Turngerät, das aus zwei großen Reifen besteht, die durch sechs Sprossen miteinander verbunden sind – kann, zeigte sie den Anwesenden noch auf der Jugendehrung. Die Rhythmische Sportgymnastik des TSV wurde als bestes Nachwuchsteam ausgezeichnet – unter anderem für den zweiten Platz in der Deutschen Turnliga. Und auch sie zauberten eine Showeinlage auf den Hallenboden.

Mit dem Kolibri-Award zeichnet der TSV Menschen für ihr besonderes Engagement aus. In diesem Jahr ist das die Volleyballerin Lucy Lehmann: „Als Trainerin und Betreuerin betont sie, wie sehr ihr die Jugendarbeit Spaß mache und wie sehr sie sich in den Kindern manchmal selbst wiedererkenne“, heißt es vom TSV über ihre Arbeit.

Der Verein um Silke Theisen, die Vorsitzende des Jugendausschusses des TSV, der offiziell Gastgeber der Veranstaltung war, vergaß aber auch nicht, diejenigen zu würdigen, die das Engagement der jungen Menschen möglich machten. Nämlich die Eltern: „Durch ihren Rückhalt und ihre Unterstützung wird der sportliche Erfolg der Kinder überhaupt erst möglich.“


Eliteschülerin des Jahres

Teil der Jugendehrung 2025 des TSV ist auch immer die Auszeichnung zum Eliteschüler oder zur Eliteschülerin des Jahres. Damit will der Verein junge Menschen auszeichnen, „die Leistungssport und schulische Bildung erfolgreich miteinander verbinden“, der Preis unterstreiche „die schulischen Leistungen sowie das vorbildliche Zusammenspiel von Schule und Verein“, teilt der TSV dazu mit.

In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Paula Schwartze. Steffi Nerius, die Leiterin des Vereinsinternats, sagt über sie: „Sie nutzt das Verbundsystem aus Schule und Verein konsequent, verbindet ein hohes Maß an Fleiß mit großem Talent und hat erfolgreich ihr Abitur am Landrat-Lucas-Gymnasium abgelegt.“ Schwartze spielt in der ersten Frauenfußballmannschaft von Bayer 04 Leverkusen und macht ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kinder- und Jugendsport im Verein. (nip)