Leverkusen – Seine Schwiegermutter und sein bester Freund harren aus: Die Leverkusener Vadim Margolius und seine Frau Tamila halten weiterhin Kontakt zu ihren Verwandten und Bekannten in Dnipro. Vor wenigen Tagen war die Stadt in der Zentralukraine Ziel von Angriffen gewesen, eine Schuhfabrik soll bombardiert worden sein. Für Vadim Margolius der Beweis, dass die Angriffe „wahllos“ erfolgen. „Es könnte jeden treffen, das macht uns Sorgen“, sagt er. Seiner Schwiegermutter gehe es aber gut, Lebensmittel-Geschäfte seien weiterhin geöffnet, es gebe Strom und Wasser.
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Der 58-Jährige, der 1999 nach Leverkusen kam und in Küppersteg wohnt, hat sich beim städtischen Infopoint auch als Helfer gemeldet und gedolmetscht. In den nächsten Tagen bereitet er sich darauf vor, eine Frau aus Charkiw aufzunehmen. Die Ukrainerin musste ihre Mutter vor Ort lassen, sie hätte die Strapazen nicht überlebt, erklärt Margolius. Sie soll die Grenze zu Polen schon überquert haben. (aga)



