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KreisverkehrFeuerwehr-Drehleiter kippt bei Unfall in Leverkusen auf Autos

Lesezeit 2 Minuten
Ein Feuerwehrfahrzeug ist bei einem Unfall in Leverkusen-Schlebusch umgekippt.

Ein Feuerwehrfahrzeug ist bei einem Unfall in Leverkusen-Schlebusch umgekippt.

Bei einem Unfall in Leverkusen-Schlebusch ist am Montagabend ein Feuerwehrfahrzeug umgekippt. Ein Autofahrer erlitt eine leichte Verletzung.

Eine Schneise der Verwüstung hat ein außer Kontrolle geratener Drehleiterwagen bei einem Unfall in Leverkusen-Schlebusch am Montagabend nahe dem Klinikum hinterlassen. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr war das Feuerwehrfahrzeug um 19.20 Uhr auf dem Karl-Carstens-Ring in Richtung Alkenrath in den Kreisverkehr gefahren. Dort verlor der Fahrer des Wagens, ein 59-jähriger Feuerwehrmann, aber die Kontrolle. Ausgangs des Kreisverkehrs scherte der Drehleiterwagen nach links über den begrünten Mittelstreifen.

Auf der Gegenfahrbahn touchierte das Feuerwehrfahrzeug ein entgegenkommendes Auto und rutschte schließlich die angrenzende Böschung herunter, wo es umkippte, einen Baum umriss und mehrere auf dem unterhalb der Böschung befindlichen Parkplatz des Klinikums abgestellte Autos beschädigte.

Alle drei Insassen des Feuerwehrfahrzeugs, neben dem Fahrer waren zwei Beifahrer an Bord, blieben der Polizei zufolge unverletzt. Der 32 Jahre alter Fahrer des Autos trug bei der Kollision eine leichte Verletzung davon. 

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Die Drehleiter war nicht auf einer Einsatzfahrt, teilte die Feuerwehr mit.  Der Karl-Carstens-Ring blieb bis 1.30 Uhr für die Bergungsarbeiten gesperrt. Das viele Tonnen schwere Fahrzeug war am Montagvormittag geborgen und polizeilich sichergestellt. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch völlig offen. Die Polizei prüfe aktuell, ob ein technischer Defekt zu dem Unfall geführt haben könnte, teilte ein Sprecher am Montag mit. Hinweise auf einen eventuellen Alkoholgenuss des Fahrers habe es nicht gegeben.

Rolf Mittmann, Geschäftsführer einer ansässigen Reha-Klinik, beschrieb am Abend, dass Patientinnen und Patienten „einen lauten Krach gehört haben“. Dann sei das Feuerwehrfahrzeug die Böschung heruntergefallen und auf die stehenden Autos auf dem Parkplatz der Klinik geprallt. Niemand saß darin oder wurde verletzt, die Patientinnen und Patienten hätten „die Taschen fallen lassen“ und seien „schreiend weggerannt“, so Mittmann. (pic, ps)

In einer früheren Version dieses Artikels hatte es geheißen, dass sich der Unfall auf der Straße Dhünnberg zugetragen hatte.

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