Mit dem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten festigt der TTC Schwalbe Bergneustadt sein Play-off-Platz.
Tischtennis-BundesligaTTC Schwalbe Bergneustadt begeistert mit 3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund

Benedikt Duda, hier gegen Adam Szudi, war mit seinen beiden Siegen einer der beiden Erfolgsgaranten gegen Borussia Dortmund.
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Großer Jubel bei den 250 Fans am Sonntagabend um 19.31 Uhr in der Burstenhalle: Die Tischtennis-Profis des TTC Schwalbe Bergneustadt verteidigten ihre vierte Tabellenposition erfolgreich. Im direkten Duell im Kampf um einen Play-off-Platz setzten sich die Schützlinge von Trainer Frederik Duda gegen Borussia Dortmund mit 3:1 durch.
Die Schwarz-Gelben hatten zuvor fünf Siege in Serie eingefahren. Durch den Erfolg konnten sich die Schwalben auf dem letzten Play-off-Rang einen Zwei-Punkte-Vorsprung sowie ein deutlich besseres Spielverhältnis zu den Verfolgern aus Dortmund und Ochsenhausen (1:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Saarbrücken) erarbeiten.
Das ist der Wahnsinn. Ich bin einfach nur baff
„Das ist der Wahnsinn. Ich bin einfach nur baff“, erklärte Schwalbe-Sportwart Heinz Duda nach dem neunten Saisonsieg. „Das muss ich erst einmal verarbeiten – unglaublich!“ Maßgeblichen Anteil an den nächsten zwei Punkten hatte Benedikt Duda, der in der vergangenen Woche an keinem internationalen Turnier teilgenommen hatte und sich stattdessen in aller Ruhe in seiner Wahlheimat Düsseldorf auf die Begegnung vorbereitete. Mit Erfolg, denn der 31-Jährige sorgte in der ersten Partie für einen am Ende souveränen 3:1-Erfolg gegen Adam Szudi. Im zweiten Durchgang ließ das Bergneustädter Eigengewächs drei Satzbälle liegen – allerdings ohne weitere Folgen.
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Auch wenn Leo de Nodrest, der Franzose hatte am Abend zuvor an der Seite seines französischen Landsmanns Jules Rolland noch das Doppel-Finale beim WTT Feeder-Turnier in Lille gegen Teamkollege Adrien Rassenfosse und dessen Partner Martin Allegro gewonnen, gegen Dortmunds Spitzenspieler Anders Lind eine 0:3-Niederlage kassierte, enttäuschte der Linkshänder nicht. „Leo spielte wirklich gut. Zum Satzende hin konnte sein Gegner allerdings immer noch einen Gang höher schalten. In dieser Phase war die Klasse von Lind deutlich zu sehen“, beobachtete Heinz Duda.
Romain Ruiz hatte großen Anteil am Sieg der Bergneustädter gegen Dortmund
Einen wichtigen Erfolg auf dem Weg hin zum Gesamtsieg feierte Romain Ruiz, der Kristian Karlsson in drei Abschnitten nicht den Hauch einer Chance ließ. „Das war richtig geil. Romain spielte wie einer aus den Top 20 der Welt“, freute sich Bergneustadts Sportwart über die Leistung und die gleichzeitige 2:1-Führung.
Im Duell der beiden Spitzenspieler setzte sich Benedikt Duda gegen Anders Lind mit 3:1 durch. Vater Heinz sprach von „ganz großem Kino. Bendikt spielte grandios.“ Auch Schwalbe-Präsident Andreas Grothe war begeistert: „Bene is back!“ Der Vize-Europamester überzeugte den Anhang mit einer herausragenden Leistung.
Nach einer kurzen Pause geht es für die Bergneustädter mit zwei Spielen innerhalb von drei Tagen weiter. Am Mittwoch, 11. Februar, steht das Gastspiel beim siebtplatzierten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell auf dem Programm. 48 Stunden später folgt das nächste Heimspiel. Die Fans dürfen sich dann auf das Duell mit dem Zweiten Werder Bremen freuen. „Ich greife das Thema Play-offs bekanntlich nicht gerne auf, weil wir dann wieder gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller verlieren“, sagte Heinz Duda. „Doch mittlerweile sollte ich mir das Wochenende am 30. und 31. Mai freihalten.“ Erstmals werden die beiden Halbfinals (Samstag) und das Endspiel (Sonntag) an einem Ort, diesmal Frankfurt am Main, ausgetragen. Aktuell wären die Schwalben dabei, doch es stehen noch sieben Partien in der Rückrunde auf dem Programm.
TTC Schwalbe Bergneustadt – Borussia Dortmund 3:1.
Benedikt Duda – Adam Szudi 3:1 (11:6, 14:16, 11:6, 11:7).
Leo de Nodrest – Anders Lind 0:3 (7:11, 10:12, 6:11).
Romain Ruiz – Kristian Karlsson 3:0 (11:6, 11:8, 11:8).
Benedikt Duda – Anders Lind 3:1 (11:8, 11:5, 9:11, 11:5).

