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Pläne im BauausschussNeue Wohnungen in Gummersbacher Tapetenfabrik

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Tapetenfirma

Ehemalige Büro- und Lagerräume der P+S-Tapetenfabrik sollen zu modernen Wohnungen im Loft-Stil umgebaut werden.

  1. Die ehemaligen Büro- und Lagerräume der P+S Tapetenfabrik sollen umgebaut werden.
  2. Der Gummerbacher Bauausschuss begrüßt die Pläne des Kölner Investors.
  3. Wie die konkreten Ausführungspläne aussehen und welches Ziel der Umbau hat.

Gummersbach – Teile der ehemaligen Tapetenfabrik P+S will die Kölner Firma Ahrens Real Estate in Wohnungen umbauen. Aktuell geplant sind 90 loftähnliche Wohneinheiten. Das Vorhaben war am Donnerstagabend bereits Thema im Bauausschuss, wo die Pläne, unmittelbar am Stadteingang ein modernes Wohnareal zu schaffen, auf ein äußerst positives Echo gestoßen sind.

Einzig die Tatsache, dass auch an dieser Stelle ausschließlich höherwertiger Wohnraum entstehen soll, wurde im Ausschuss mit einer gewissen Sorge gesehen, ohne dabei aber das Projekt damit in Frage stellen zu wollen.

Noch keine konkreten Pläne

Zurzeit existieren für den Umbau der alten P+S-Immobilie noch keine konkreten Ausführungspläne. Das liegt vor allem daran, wie Baudezernent Jürgen Hefner in der Sitzung erläutert, dass der Investor in einem ersten Schritt durch ein generelles Okay von Politik und Verwaltung zu Planungssicherheit kommen möchte.

Auch der Grundstückskauf ist unter der Prämisse getätigt worden, dass die Pläne des Kölner Investors umgesetzt werden können.In seiner Projektbeschreibung erklärt der Investor, dass es sein Ziel ist, die historische Bausubstanz der ehemaligen Gummersbacher Tapetenfabrik zu erhalten und umzunutzen.

Positives Feedback

Aktuell ungenutzte Freiflächen sollen demnach revitalisiert werden. Das Vorhaben kommt Gummersbach offenbar gelegen, wie auch das positive Feedback von Politik und Verwaltung zeigt. Nachdem die Ründerother Firma Dörrenberg Edelstahl bereits vor der Insolvenz von P+S ehemalige Hallen des Tapetenherstellers übernommen hatte, könnten nun weitere Lager- und Büroflächen unmittelbar an der Kaiserstraße zu modernen Wohnungen in Innenstadtlage umgebaut und der durch die Insolvenz von P+S entstandene Leerstand beendet werden.

Eines der wenigen Themen, das der Ausschuss am Donnerstag etwas länger diskutierte, war die aktuell geplante Zahl der Parkplätze. Bei 90 Wohnungen erschienen der Politik 95 Parkplätze doch etwas wenig.Rolf Backhaus, Ressortleiter Stadtplanung, erläuterte, dass man bei einem Standort wie an der Kaiserstraße die Zahl der Stellplätze mit der Formel „Anzahl der Wohnungen mal 1,2“ ermittle.

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Das wären dann 108 Parkplätze. Allerdings könne man die auch reduzieren, wenn, wie im konkreten Fall gegeben, eine gute Anbindung an den ÖPNV vorhanden sei. Eine Bushaltestelle befindet sich gleich vis-à-vis. Weiter ins Detail ging der Ausschuss allerdings nicht mehr. Am Donnerstag fasste der Bauausschuss den Aufstellungsbeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan einstimmig. Bereits im März könnte der Offenlagebeschluss für das Bauvorhaben folgen.