Anpfiff des Bergischen Derby gegen den Bergischen HC ist am Donnerstag, 19 Uhr, und der VfL-Trainer hofft auf gute Stimmung.
Handball-BundesligaVfL Gummersbach reist zum Derby nach Düsseldorf

Im Hinspiel war Kreisläufer Ellidi Vidarsson mit acht Toren der beste VfL-Werfer. BHC
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„Es ist fast so, als würden wir gegen den SC Magdeburg spielen“, sagen Arnor Gunnarsson und Markus Pütz, das Trainergespann des Bergischen HC, und beschreiben so das ihrer Meinung nach bestehende Kräfteverhältnis zwischen den beiden Teams.
Der Tabellenfünfzehnte empfängt am heutigen Donnerstag, 19 Uhr, in der seit Langem ausverkauften Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf den VfL Gummersbach, der nach dem 33:27-Sieg am Samstag gegen den TSV Hannover-Burgdorf auf Platz vier geklettert ist, zum Derby.
Der VfL Gummersbach ist gewarnt
Der Vergleich des VfL mit dem souveränen Tabellenführer Magdeburg der BHC-Trainer hat dabei zwei Seiten. Auf der einen Seite den Respekt vor der Leistung des Gegners, der in der Nähe der Champions-League-Plätze steht, zum anderen aber ist es auch ein Hinweis, dass es nicht so einfach gegen den Aufsteiger werden wird. Denn gegen Magdeburg hatte der Bergische HC die Partie bis kurz vor Schluss offengehalten und am Ende knapp mit 25:27 verloren. Anschließend feierten die Löwen einen 35:34-Erfolg beim HSV Hamburg und sicherten sich Punkte gegen den Abstieg.
„Sie machen es wirklich gut und sind stabil geworden“, sagt Gummersbachs Trainer Gudjon Valur Sigurdsson über den Aufsteiger. Und spricht dabei ebenso die beiden letzten Spiele an, aber auch, dass sich die Mannschaft gegenüber der Hinrunde deutlich verbessert habe.
Da hatten sich die beiden Mannschaften mit einem 29:29-Unentschieden getrennt. Der VfL-Trainer bezeichnete anschließend seine Mannschaft als die glücklichere, da der BHC das bessere Team gewesen sei. Bester Werfer war Sören Steinhaus mit zehn Toren, den die VfL-Abwehr kaum in den Griff bekam. Der 22-Jährige hat erst vor Kurzem seinen Vertrag bis 2028 verlängert.
Ein Derby habe immer eine besondere Bedeutung, erklärt Sigurdsson, dass er sich auf das Spiel freue. In erster Linie werde man aber auf sich selber schauen und Fehler vermeiden. Das Hinspiel haben seine Spieler und er noch einmal genau studiert.

