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Handball-RegionalligaDer Klassenerhalt ist für den HC Gelpe/Strombach so gut wie sicher

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Spielsituation in der Handball-Regionalliga der Männer zwischen dem HC Gelpe Strombach und dem TV Aldekerk, Strombachs Nr. 10 im Angriff.

Stark zeigten sich die Regionalliga-Handballer des HC Gelpe/Strombach am Samstagabend gegen den TV Aldekerk.

Für den VfL Gummersbach II ist dagegen der Abstieg besiegelt. Der SSV Nümbrecht strauchelt ebenfalls und hat in Bonn verloren. 

Einzig der HC Gelpe/Strombach punktete am 23. Spieltag der Handball-Regionalliga. Der VfL Gummersbach II und der SSV Nümbrecht mussten sich im Abstiegskampf erneut geschlagen geben. Drei Spieltage verbleiben noch, wobei die Messe für die Gummersbacher U20  endgültig gelesen ist. Nümbrecht hat weiterhin die Chance, den Klassenerhalt zu wahren.

VfL Gummersbach II – Borussia Mönchengladbach 27:36 (12:16)

Die Partie in der Schwalbe-Arena startete zunächst gut für die U20 des VfL Gummersbach. Erst in der 12. Minute schaffte das Team aus Mönchengladbach den 3:3 Ausgleich. Von da an übernahm die Borussia zwar kurz drauf auch die Führung, dennoch blieb das Spiel bis zum 11:13 (27.) aus Gummersbacher Sicht auf Augenhöhe. Danach bauten die Gäste jedoch ihre Führung zum 16:12-Pausenstand weiter aus.

Ab der 34. Minute legte Mönchengladbach dann einen 8:0-Lauf zum 26:13 (40.) hin, wobei sechs Tore alleine auf das Konto von Jordi Weisz gingen, der am Ende mit insgesamt 11 Treffern auch der Top-Shooter der Partie war. Obwohl das Spiel nach dem Lauf der Gäste wieder ausgeglichener wurde, schaffte es Gummersbach nicht mehr aufzuholen und verloren mit 27:36 deutlich.

„Die ersten zehn Minuten haben wir gut gespielt, dann aber angefangen Fehler zu machen“, resümierte VfL-Trainer Jan Schwenzfeier. Er ergänzte: „Wir sind außerdem katastrophal aus der Halbzeit zurückgekehrt. Wir haben es zwar wieder reguliert, es aber nicht mehr geschafft, die Hypothek auszugleichen.“

Tore Gummersbach: Krieg (7/4), Ulmerich (5), Haglund (4/2), Shimizu (3), Kübler, Hartmann, Britz (je 2), Bohnenkamp, Patzelt (je 1).

TSV Bonn rrh. – SSV Nümbrecht 31:25 (16:13)

Die Handballer des SSV Nümbrecht legten in der Bonner Sporthalle Ringstraße zunächst vor. Bereits in der zehnten Minute führten sie 6:3. Doch dann kämpften sich die Bonner Tor für Tor wieder ran und warfen in der 17. Minute den Ausgleich zum 7:7. Anschließend übernahmen zwar die Gastgeber die Führung, die Partie blieb aber auf Augenhöhe. Nümbrechts Fabian Benger erzielte in der 27. Minute den Ausgleich zum 13:13, doch Bonn schaffte es, sich mit dem Halbzeitpfiff auf 16:13 abzusetzen.

Auch in die zweite Halbzeit schienen die Gastgeber besser hineinzufinden. Sie hielten das Team von SSV-Trainer Manuel Seinsche auf Abstand und bauten ihren Tor-Vorsprung weiter aus, sodass Nümbrecht mit der 25:31-Niederlage in Bonn zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg liegenließen. „Wir standen gut in der Deckung und hatten über das ganze Spiel einen bärenstarken Philipp Winkler im Tor, der 23 Bälle gehalten hat“, erklärte SSV-Coach Manuel Seinsche.

„Doch leider haben wir im Angriff zu viele Fehler gemacht. Wir konnten die Leistungen, die wir uns hinten teilweise erarbeitet hatten, vorne nicht nutzen. Wir haben so viele Fehler gemacht und Bonn somit eingeladen, per Tempogegenstoß einfache Tore zu erzielen. Das waren im ganzen Spiel zirka zehn Tore dieser Art- So kann man kein Spiel gewinnen.“,

Tore Nümbrecht: Hartmann (9), Benger (5), D. Donath (3), Dissmann (2/1), Last (2), Winkler, Witthaut , Urbach, Henrichs ( je 1).

HC Gelpe/Strombach – TV Aldekerk 30:25 (13:7)

Die Partie in der Eugen-Haas-Halle begann auf Augenhöhe, ehe Aldekerk in der neunten Minute zum ersten und letzten Mal die Führung zum 3:2 übernahm. Dann nahm der HC Gelpe/Strombach das Spiel in die Hand. Mit einem 7:0-Lauf zum 9:3 (18.) hängten die Oberberger die Gäste vom Niederrhein ab. So sehr sich Aldekerk auch mühte, die Hausherren ließen ihnen keine Chance mehr. Die Teams verabschiedeten sich beim Stand von 13:7 bereits mit einer Fünf-Tore-Führung für den HCGS in die Pause.

Ab der 34. Minute legte Gelpe/Strombach dann mit einen Acht-Tore-Lauf zum 23:11 (40.) nach und das Spiel schien entschieden. Aldekerk fand zwar noch einmal zurück ins Spiel und verkürzte nach einem 4:0-Lauf auf 26:17 (47.). Aufholen konnten sie jedoch nicht mehr. Der HC ging am Ende mit 30:25 als glücklicher Sieger von der Platte.

HC-Coach Daniel Rodriguez lobte sein Team: „Abwehrtechnisch waren wir souverän und haben in der ersten Halbzeit nur sieben Gegentore kassiert. Es war ein grandioses Spiel meiner Mannschaft.“ Und er ergänzte: „Am Ende hat Aldekerk zwar noch etwas Ergebniskosmetik betrieben, und wir haben ein wenig abgebaut, was aber auch verständlich ist, weil die Jungs auf hohem Tempo waren.“ Damit dürfte der Klassenerhalt für den HCGS so gut wie sicher sein, wenngleich es rechnerisch noch möglich wäre, eingeholt zu werden. (cag)

Tore Gelpe/Strombach: Heinzerling (8), Pötz (6), Maier (5/2), Viebahn, Walch, Roth, Juerges ( je 2), Makowiecki, Müller, Altjohann (je 1) .