Japans Yukinari Sugawara ist vor dem WM-Auftakt selbstbewusst: "Wir sind hierhergekommen, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen."
„Wir sind nicht zum Spaß hier“Bundesligaprofi Sugawara formuliert forsch das WM-Ziel

Jpans Yukinari Sugawara mit einer artistischen Einlage vor Beginn einer Trainingseinheit.
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Vor dem ersten WM-Spiel Japans gegen die Niederlande hat der Bundesligaspieler Yukinari Sugawara selbstbewusst das Ziel des Turniersiegs verkündet. „Wir sind hierhergekommen, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Wir sind nicht zum Spaß hier“, erklärte der Abwehrspieler von Werder Bremen im Vorfeld der Partie gegen die niederländische Auswahl am Sonntag (22 Uhr MESZ) im Dallas-Stadion. „Wir wollen Geschichte schreiben.“
Die japanische Mannschaft, die Ende März England in einem Freundschaftsspiel im Wembley-Stadion mit 1:0 bezwang, wird als möglicher Überraschungskandidat für den Titelgewinn angesehen. Entsprechend hoch ist die Erwartungshaltung im eigenen Land. „Wir müssen dafür bereit sein, wir müssen dafür kämpfen, für das Land, für die Familie, Freunde, alle japanischen Menschen“, äußerte der 25-jährige Sugawara.
Erwartungen an das Spiel gegen die Niederlande
Die erste Begegnung mit den Niederlanden wird voraussichtlich eine ausgeglichene Partie. „Bei einer Weltmeisterschaft gibt es keine einfachen Spiele, und auch die Niederlande haben ein gutes Team“, sagte Sugawara. „Wir müssen alles geben, mental und körperlich.“
Personalsorgen nicht als Entschuldigung
Japan ist jedoch von personellen Rückschlägen betroffen. Mannschaftskapitän Wataru Endo vom FC Liverpool konnte nach einer Blessur nicht rechtzeitig für das Turnier genesen. An seiner Stelle wurde der Angreifer Shuto Machino aus Gladbach nachberufen. Der ehemalige Bundesligaprofi Ko Itakura wird die japanische Auswahl nun als neuer Kapitän anführen.
Sugawara möchte solche Umstände allerdings nicht als Vorwand nutzen. „An einem gewissen Punkt muss man zusammenstehen. Wir lassen niemals jemanden alleine“, unterstrich der Defensivakteur. „Wir trainieren und arbeiten immer hart und zusammen. Das ist unsere Stärke.“ (dpa/red)
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