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Perfekter WM-EinstandUS-Team besiegt Paraguay klar – auch Gladbachs Reyna trifft

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WM 2026 - USA - Paraguay

Balogun (vorne) traf schon in der ersten Halbzeit doppelt für die USA.

Die USA starten mit einem klaren 4:1-Sieg gegen Paraguay in die Heim-WM. Ein Gladbacher setzte den Schlusspunkt.

Zum Auftakt der Weltmeisterschaft im eigenen Land feiert die amerikanische Auswahl einen klaren Erfolg. Den Endstand markierte ein Spieler von Borussia Mönchengladbach.

Für den Mit-Ausrichter USA begann die Fußball-WM mit einem klaren 4:1 (3:0)-Erfolg über Paraguay. Eine frühe Weichenstellung erfolgte im Stadion im Süden von Los Angeles durch ein Selbsttor von Damian Bobadilla (7. Minute) sowie zwei Treffer von Folarin Balogun (31./45.+5) schon im ersten Durchgang.

Vor einer offiziellen Kulisse von 70.492 Zuschauern erzielte Mauricio den Treffer für Paraguay (73.). Giovanni Reyna, der bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag steht, besorgte den Endstand in der achten Minute nach Ablauf der regulären Spielzeit. Das amerikanische Team mit bekannten Akteuren wie Christian Pulisic, Weston McKennie und dem Leverkusen-Spieler Malik Tillman bewies, dass es dem Erwartungsdruck des Auftaktmatches gewachsen war.

Ex-Nationalspieler Lalas spricht von historischer Halbzeit

„Das war die beste erste Halbzeit einer Männer-Nationalmannschaft auf WM-Ebene jemals. Komplette Dominanz. Es geht nicht besser“, äußerte der ehemalige amerikanische Nationalspieler Alexi Lalas in der Halbzeitpause gegenüber dem Fernsehsender FOX. Bei der vorherigen Weltmeisterschaft im eigenen Land 1994 hatte Lalas mit dem US-Team zum Start nur ein 1:1-Unentschieden gegen die Schweiz erreicht.

Für die Atmosphäre vor Spielbeginn sorgte Katy Perry mit einem musikalischen Auftritt. Noch mehr Begeisterung kam nach der schnellen 1:0-Führung auf, als McKennie und Pulisic die Defensive Paraguays derart in Verwirrung brachten, dass Bobadilla eine Hereingabe in das eigene Netz abfälschte. Unter den Zuschauern befanden sich auch bekannte Persönlichkeiten wie Tom Cruise, David Beckham sowie der amerikanische Außenminister Marco Rubio.

WM 2026 - USA - Paraguay

Tom Cruise, David Beckham und seine Frau Victoria Beckham zählten zu den Promis auf den Tribünen.

Wenngleich die Arena offiziell als voll besetzt gemeldet wurde, ließen sich über die acht Tribünen verteilt etliche unbesetzte Plätze ausmachen. Die Spielstätte, die üblicherweise den NFL-Mannschaften Los Angeles Rams und Los Angeles Chargers als Heimat dient, war nach dem Führungstreffer trotzdem von lautem Jubel erfüllt.

Balogun stellt die Weichen auf Sieg

WM 2026 - USA - Paraguay

Bobadillas Eigentor (Mitte) sorgte für einen perfekten Start für Co-Gastgeber USA.

Die Mannschaft des argentinischen Coaches Mauricio Pochettino schöpfte aus dem perfekten Beginn zusätzliches Selbstbewusstsein und erarbeitete sich weitere Gelegenheiten. Zunächst ließ Sergino Dest die Chance zum 2:0 ungenutzt (16.) und ein Tor von Balogun fand aufgrund einer Abseitsposition keine Anerkennung (28.). Kurz darauf war der Angreifer der AS Monaco jedoch erfolgreich und verwertete eine Vorarbeit von Pulisic zum 2:0.

Balogun baute die Führung noch vor dem Halbzeitpfiff auf 3:0 aus. Während der Nachspielzeit des ersten Durchgangs setzte er sich nach einem Zuspiel von Tillman in einem Duell durch und zirkelte den Ball anschließend in den Torwinkel.

Reyna setzt den Schlusspunkt

Im zweiten Spielabschnitt nahm das Tempo der Begegnung ab, was auch an der Auswechslung von Star-Akteur Pulisic lag. Dennoch behielten die USA die Kontrolle über das Geschehen. Paraguay entwickelte nur wenige bedrohliche Angriffe auf das Tor von Matt Freese, der gegenüber Matt Turner den Vorzug im US-Tor bekommen hatte. Mit seinem Tor zum 1:3-Anschluss sorgte der eingewechselte Mauricio zwar für Unmut bei Freese, aber nicht für erneute Spannung.

Für den Endstand sorgte letztlich Giovanni Reyna von Borussia Mönchengladbach tief in der Nachspielzeit. Dank dieses Erfolgs hat das US-Team nun die Möglichkeit, im Duell mit Australien in Seattle den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde zu sichern. Im Gegensatz dazu ist Paraguay in der kommenden Partie gegen die Türkei zum Siegen verpflichtet. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.