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UrlaubsmitbringselJurymitglied Marnie Pollkläsener bringt am liebsten Familienzeit von Reisen mit

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Marnie Pollkläsener hält eine Schale mit Steinen in den Händen.

In einer Mine in Marokko erhielten Marnie Pollkläsener und ihre Familie einen exklusiven Einblick durch einen Einheimischen, der dort arbeitet.

Bei unserem Sommerwettbewerb fragen wir unsere Leser nach ihrem „liebsten Urlaubsmitbringsel“. Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 15. Juli verlängert.

Mittlerweile hat sich Familie Pollkläsener aus Gummersbach wieder in ihrer oberbergischen Heimat eingelebt. Elf Monate waren Marnie und Jona mit ihren beiden Söhnen Marlo und Malte sowie Hund Oskar auf Weltreise. Unterwegs war die Familie mit einem blauen Expeditionsmobil, das noch immer unverkauft auf dem Hof von Jona Pollkläseners Mutter steht und an einigen Tagen für Wehmut sorgt. Nach Frankreich, Spanien, Portugal, Marokko, Italien, Slowenien, Kroatien, Albanien, Montenegro, Bulgarien und in die Türkei hat das Gefährt die Gummersbacher gebracht – vor allem an Orte fernab der Touristenströme.

Weil Reisen ihre Leidenschaft ist sagte Marnie Pollkläsener schnell zu, Teil der Jury unseres diesjährigen Sommerwettbewerbs zu sein. Diesen führen wir in Zusammenarbeit mit der Volksbank Oberberg durch. Dieses Jahr fragen wir unsere Leserinnen und Leser nach ihrem „liebsten Urlaubsmitbringsel“.

Wir haben vor allem gemeinsame Zeit als Familie von unserer Reise mitgenommen.
Marnie Pollkläsener, sitzt dieses Jahr in unserer Jury

Mitgenommen hat auch Familie Pollkläsener einiges von ihrer Reise, insbesondere aber eines: „Wir haben vor allem gemeinsame Zeit als Familie von unserer Reise mitgenommen. Die werden wir auf diese Weise wohl so schnell nicht mehr bekommen, deswegen bleibt diese Reise auch unvergesslich für uns“, sagt Marnie Pollkläsener. Ein Mitbringsel zeigen kann sie aber auch. Sie hat zahlreiche Steine auf dem Balkontisch zusammengelegt, die die Familie aus einer Mine in Midelt in Marokko mitgebracht hat.

Das Besondere: Die Steine haben sie selbst aus den Felsen geschlagen. „Durch Mundpropaganda hatten wir von der Mine in Midelt erfahren und einen Mann getroffen, der darin arbeitet. Er hat uns ausnahmsweise hineingeführt und uns seinen Arbeitsplatz gezeigt“, erinnert sich Marnie Pollkläsener. Vor allem für ihre Söhne wurde der Ausflug zum Abenteuer, als sie mit Stirnlampen, Schutzbrillen, Hammer und Meißel selbst einige Brocken aus dem Gestein herausschlagen und mitnehmen durften. „Als zwei Wochen später eine andere Mine eingestürzt ist, die nur 500 Meter von der entfernt war, in der wir drin waren, ist uns aber auch bewusst geworden, wie gefährlich es in den Minen sein kann“, sagt die Gummersbacherin.

Eine Familie in einer Mine in Marokko.

In einer Mine in Marokko erhielt die Familie einen exklusiven Einblick durch einen Einheimischen, der dort arbeitet.

Heute erinnern die funkelnden Steine mit Kristallen und Fossilien an diese besondere Reise und haben ihren Platz im neuen Zuhause der Familie in Niederseßmar gefunden, wo Marnie, Jona, Malte, Marlo und Hund Oskar in den vergangenen Monaten eingezogen sind. Nach und nach hat hier alles seinen neuen Platz gefunden, und es ist wohnlich geworden. Marlo geht wieder zur Schule und spielt im Eishockeyverein. Und auch für Malte steht bald die Einschulung vor der Tür. „Für die Kinder war es richtig, dass wir zurückgekommen sind“, sagt Marnie Pollkläsener. In die Ferne zieht es die Familie aber nach wie vor, und so ist auch schon der nächste Sommerurlaub geplant.

Dann geht es über Bayern nach Montenegro und über Kroatien zurück. Unterwegs sein wird die Familie mit ihrem Auto und leichtem Gepäck. „Auf unserer Weltreise haben wir gelernt, dass man auch mit wenig auskommt“, sagt die Mutter voller Vorfreude auf die gemeinsame Zeit am Meer samt Lagerfeuer und Stockbrot. Denn das haben sich ihre Kinder gewünscht.

Sind Freunde bei den Pollkläseners zu Besuch im Oberbergischen, fahren sie übrigens gerne an die Aggertalsperre. „Auch wenn es uns oft in die Ferne zieht, haben wir es hier bei uns auch schön“, betont Marnie Pollkläsener. Kulinarisch gibt’s für den Besuch dann gerne Bergische Waffeln oder Haxen vom Imbiss Klotz in Gummersbach, verrät sie schmunzelnd. Das sei eben typisch für ihre eigene Heimat.


Einsendeschluss bis zum 15. Juli verlängert

Mit der Volksbank Oberberg suchen wir Ihre Geschichte über Ihr liebstes Urlaubsmitbringsel. Sie dürfen auch ein Foto mitschicken. Schreiben Sie an:

Lokalredaktion Stichwort: „Mitbringsel“

Kaiserstraße 1

51643 Gummersbach

Oder eine E-Mail an: redaktion.oberberg@ksta-kr.de

Der Einsendeschluss wurde bis zum 15. Juli verlängert.

Sehr wichtig: Vergessen Sie nicht, für Rückfragen Namen, Anschrift und Telefonnummer anzugeben – vorzugsweise eine Mobiltelefonnummer. Die 20 besten Bewerber wird unsere Zeitung kontaktieren und ihre Geschichte in der Zeitung erzählen. Aus diesen Finalisten wählt eine Jury die Erstplatzierten aus. Sie werden in der Volksbank Oberberg in Wiehl geehrt.

Viele Gewinne warten: Unter den 20 Finalisten verteilen wir Geldpreise in Höhe von insgesamt 3450 Euro. Der Erstplatzierte bekommt 1000 Euro, der Zweitplatzierte 500 Euro und der Drittplatzierte 250 Euro. Alle weiteren Finalisten von Platz 4 bis 20 erhalten je 100 Euro. Unter allen Teilnehmern verlosen wir weitere attraktive Preise. (r)