Der Klosterhof Bünghausen bietet neue Projekte für Schulklassen an um Landwirtschaft und Naturschutz praktisch zu erleben.
Lernen auf dem BauernhofKlosterhof Bünghausen holt Schulklassen aus dem Klassenzimmer

Auf dem Klosterhof Bünghausen können Schulklassen Landwirtschaft praktisch kennenlernen.
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Der Freundeskreis Klosterhof Bünghausen will Schulen stärker dabei unterstützen, Themen wie Landwirtschaft, Naturschutz und Biodiversität außerhalb des Klassenzimmers zu vermitteln. Dafür können Schulklassen den ökologisch bewirtschafteten Klosterhof in Gummersbach-Bünghausen für Unterrichtseinheiten und Projekte nutzen. Das Angebot richtet sich an verschiedene Schulformen und Altersstufen von der Grundschule bis zur Oberstufe.
Der Klosterhof entwickelt sich nach eigenen Angaben derzeit zu einem sogenannten „Vielfaltshof“. Grundlage für die Naturschutzarbeit ist unter anderem eine Untersuchung des Instituts für Landschaftsökologie der Universität Münster. Auf dem Gelände entsteht derzeit beispielsweise ein Dorfsaum, der Insekten und anderen Tieren zusätzlichen Lebensraum bieten soll. Auch das Vorkommen verschiedener Grashüpfer und Schmetterlinge auf den Wiesen des Hofes wurde untersucht.
Angebote für verschiedene Altersstufen
Bei den Schulangeboten soll es vor allem darum gehen, ökologische Landwirtschaft und Naturschutz praktisch erfahrbar zu machen. „Wir wollen jungen Menschen zeigen, wie der Hof natürliche Vielfalt entstehen lässt und weiter fördert“, erklärt der Vorsitzende des Freundeskreises, Dirk Reder. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur beobachten, sondern auch an Projekten mitarbeiten, die langfristig auf dem Hof bestehen bleiben.
Welche Inhalte behandelt werden, kann mit den Schulen individuell vereinbart werden. Mögliche Themen reichen von Biodiversität, Klimawandel und Nachhaltigkeit über Ernährung und Tierhaltung bis hin zu wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Fragen rund um die Landwirtschaft. Auch für Förderschulen sollen passende Angebote entwickelt werden. Bauernhof-Erlebnis- und Naturpädagogin Susanne Schulte stimmt dafür Themen, Umfang und Ablauf mit den Lehrkräften ab und entwickelt bei Bedarf entsprechende Arbeitsmaterialien.
Damit die Kosten für die Schulen möglichst gering bleiben, unterstützt der Freundeskreis die Projekte finanziell. Zu den bisherigen Förderern gehören die Aggerenergie, die Volksbank Oberberg und Oberberg Online Informationssysteme sowie private Spender. Der Freundeskreis sucht nach eigenen Angaben weitere Unterstützer, um künftig möglichst vielen Schulklassen die Teilnahme ermöglichen zu können.
Interessierte Schulen und Bildungseinrichtungen können sich direkt an Susanne Schulte unter der E-Mail-Adresse susanne@klosterbauer.de wenden.
