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HandballOpladen und Bergische Panther sehnen Rückkehr in eigene Hallen herbei

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Aaron Hahn, neuer Trainer in Opladen

Die Spielstätten beider Drittligisten wurden zuletzt renoviert – das sorgte in der Vorbereitung für Probleme.

Handball-Drittligist TuS 82 Opladen biegt auf die Schlussgerade der Vorbereitungszeit ein. Noch etwas mehr als eine Woche, dann geht es für die Mannschaft des neuen Trainers Aaron Hahn ins erste Meisterschaftsspiel beim TV Kirchzell. Auch die zweite Partie der Spielzeit müssen die 82er auswärts austragen: Am 5. September wartet das Derby beim Longericher SC auf den TuS 82. Erst danach dürfen die Hahn-Schützlinge zum ersten Mal in der eigenen Halle ran. Am 12. September reist die S3L Leutershausen nach Opladen und eröffnet damit die Heimspielsaison in der dann nach langer Renovierungszeit wieder nutzbaren Bielert-Halle.

Bis zur Weihnachtspause wartet dann ein sehr straffes Programm auf die 82er. Insgesamt 17 Partien stehen bis Weihnachten auf dem Spielplan. Dabei gibt es kein einziges spielfreies Wochenende. Für Aktive und Trainerteam bedeutet das eine intensive erste Saisonhälfte, in der es vor allem auf eine gute Belastungssteuerung und einen breiten Kader ankommen wird.

Opladen zufrieden mit der Vorbereitung

Mit der bisherigen Vorbereitung zeigt sich der TuS 82 zufrieden. Insbesondere spielerisch ist eine positive Entwicklung zu erkennen und das neue Spielkonzept von Trainer Hahn wird immer besser umgesetzt. Die Mannschaft wirkt bereits gut eingespielt und konnte in den vergangenen Wochen wichtige Fortschritte machen.

„Wir sind mit der Entwicklung in der Vorbereitung grundsätzlich zufrieden. Gerade spielerisch sehen wir einen Schritt nach vorne. Gleichzeitig müssen wir mit unseren Verletzungen weiterhin vorsichtig umgehen und hoffen, dass sich die Situation bis zum Saisonstart verbessert“, blickt Kaderplaner Fabrice Voigt mit einer Mischung aus Zufriedenheit und Zurückhaltung auf die kommenden Wochen. Denn die Verletzungssorgen, mit denen sich Opladen schon in der vergangenen Spielzeit herumplagen musste, erweisen sich als hartnäckiges Problem. Insbesondere im Rückraum und auf der Kreisläuferposition gibt es weiterhin Sorgen, die das Trainerteam immer wieder zum Improvisieren zwingen.

Bergische Panther starten in Saarlouis

Auch die Bergische Panther stehen kurz vor dem Saisonstart. Am 29. August geht es für das Team des Trainerduos Alexander Oelze und Jens Reinzarz mit dem Auswärtsspiel in Saarlouis los. Vorher wird in der Schlussphase der Vorbereitung weiter hart gearbeitet. Wie die Kollegen beim TuS 82 Opladen haben auch die Panther ihre eigentliche Spiel- und Trainingshalle (noch) nicht zur Verfügung. Das heißt: Immer wieder mussten und müssen sich Oelze und Reinarz um Ausweichhallen bemühen, müssen sich zeitweise auch eine Halle mit einer anderen Mannschaft teilen. Eigentlich hatten die Panther darauf gehofft, dass die Max-Siebold-Halle, die ursprünglich schon im März hätte fertig sein sollen, immerhin zur zweiten Vorbereitungshälfte zur Verfügung stehen würde. Doch das tat sie nicht.

Rahmenbedingungen sollen nicht als Ausrede gelten

Keine guten Rahmenbedingungen für eine gute Vorbereitung und einen guten Einstand in eine Saison. Dies weiß auch Oelze, will dies aber nicht als Begründung für möglicherweise negative Ergebnisse gelten lassen. „Wir müssen immer um Hallenzeiten kämpfen. Es gibt Tage, da kommen wir gar nicht in eine Halle, da diese anderweitig belegt ist. Das ist schon nervig. Trotzdem ziehen die Jungs super mit, geben alles. Aber wir haben sicherlich auch noch Luft nach oben. Wenn es um taktische oder technische Fehler geht, liegt es an uns, daran zu arbeiten. Da darf die Hallensituation keine Ausrede sein. Dennoch freuen wir uns sehr, wenn die Halle zum ersten Heimspiel am 5. September endlich wieder zur Verfügung steht“, berichtet der Headcoach der Bergischen.

Immerhin gibt es im Kader der Panther nur wenige Veränderungen; Oelze und Reinarz müssen kein neues Team aufbauen. In Keeper Georg Mohr (nach Opladen gewechselt), Abwehrroutinier Kris Zulauf und Rechtsaußen Ben Vornehm haben drei Spieler den Klub verlassen. Magnus Berblinger wechselt als junger Torhüter von der HSG Krefeld Niederrhein nach Hilgen. Rückraum-Zugang Ben Büscher ging zuletzt für den TV Korschenbroich auf Torejagd.