Vor 75 Jahren gebautDorfverein Kotthausen veranstaltet ein Fest an ehemaliger Volksschule

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Im Jahr 1948 wurde in Kotthausen der Grundstein für eine damals noch achtklassige Volksschule gelegt, in der bis 1976 Schulbetrieb herrschte.

Im Jahr 1948 wurde in Kotthausen der Grundstein für eine damals noch achtklassige Volksschule gelegt, in der bis 1976 Schulbetrieb herrschte.

Bis 1976 gab es die Volksschule in Marienheide-Kotthausen. Das 75-Jährige will der Dorfverein bald feiern.

Haben nicht viele Menschen schöne und nostalgische Erinnerungen an die Schulzeit, sprechen heute noch von den Eigenarten ihrer Lehrerinnen und Lehrer, von Ausflügen und Klassenfahrten, pflegen Freundschaften mit Mitschülerinnen und Mitschülern? Manch einer denkt vielleicht auch mit Schrecken an die Jahre auf der Schulbank zurück, aber vollkommen in Vergessenheit geraten diese prägenden Jahre kaum. Die Schulzeit prägt die Jugendjahre.

So war es auch bei vielen jungen Menschen in Marienheide-Kotthausen und der näheren Umgebung. Dort wurde nämlich 1948 der Grundstein für eine damals noch achtklassige Volksschule gelegt, in der bis 1976 Schulbetrieb herrschte. Fast 30 Jahrgänge blicken demnach auf eine Grundschulzeit in Kotthausen zurück.

Verein sucht weiterhin nach Erinnerungsstücken

Als erste große Veranstaltung des, am 19. März dieses Jahres frisch gegründeten, Dorfvereins, findet nun also am Samstag, 27. Mai, ab 15 Uhr rund um das ehemalige Schulgebäude ein Fest statt. Denn 75 Jahre Schule in Kotthausen wollen gefeiert werden. Vereinsvorsitzende Tanja Ammermann sagt: „Die Besitzer des Katzenhotels, das sich heute im Schulgebäude befindet, haben uns gefragt, ob wir nicht feiern möchten.“ Annett Selbach-Sorkale und ihr Mann Joachim Sorkale hatten nämlich im Keller des Schulgebäudes alte Fotos gefunden und die aktuell rund 40 Mitglieder des Dorfvereins angesprochen.

Der Verein war schnell an Bord, erste Ideen entstanden. Mittlerweile steht ein Programm, das nicht nur eine Ausstellung der Fotos sowie ein Interview mit der ehemaligen Lehrerin Christel Unterkötter beinhaltet, sondern auch Raum für Ideen von Ehemaligen lässt, für weiteres Material oder Anekdoten.

„Wir hoffen, dass wir noch einiges an Input bekommen. Weitere Interviews wären schön, auch über Zeitungsartikel würden wir uns freuen“, erklärt Tanja Ammermann. Das Lindlarer Freilichtmuseum zum Beispiel ist schon an Bord und steuert Material bei.

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