Das Berufskolleg in Waldbröl setzt auf ein gemeinsames Nutzungskonzept mit dem TuS 06 und weiteren Partnern.
InfrastrukturNeue Sporthalle in Waldbröl steht kurz vor der Fertigstellung

Die neue Halle erstreckt sich über zwei Ebenen. Im Untergeschoss befindet sich eine Gymnastikhalle.
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Das kaufmännische Berufskolleg des Oberbergischen Kreises am Standort Waldbröl bekommt eine neue Sporthalle. Der Neubau ist so gut wie fertig, so dass sich der Kreisbauausschuss am Mittwoch zu seiner Sitzung in Waldbröl traf und dort die neue Halle besichtigte.
Auf diese Weise erreichen wir einen hohen Grad an Identifikation mit der Halle. Wenn man so will, ein Stück Heimat
Vor bereits zehn Jahren wurde an einem Neubau überlegt. Jetzt, nach nur 14 Monaten Bauzeit, ist der lichtdurchflutete Zweckbau fertig. Die rasche Umsetzung ist auch darauf zurück zu führen, dass die Komponenten einen hohen Grad an Vorfertigung hatten. Kreisbaudezernent Felix Ammann bezifferte die Kosten auf Nachfrage 4,5 Millionen Euro. Zwei Millionen Euro bekommt der Oberbergische Kreis als Zuschuss aus der Schulförderung, wie Ammann weiter erläutert hat.
Schulleiter Rainer Gottschlich bedankte sich dafür, dass die Halle nun endlich Realität geworden. Er berichtete, dass die Sportstätte nicht nur von der Schule genutzt werden soll. Geplant sei vielmehr, dass auch örtliche Sportvereine sowie die Kreisvolkshochschule die Räume mit bespielen können. Konkret sind das ein 180 Quadratmeter großer Gymnastikraum sowie eine 436 Quadratmeter große Ein-Feld-Sporthalle für Ballsportarten wie Volleyball, Badminton, Basketball oder Handball.

Über der Gymnastikhalle befindet sich eine Halle für verschiedene Ballsportarten.
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Rainer Gottschlich erläuterte, dass man als Schule die Zusammenarbeit mit einem Verein anstrebe. Konkret ist das der TuS 06 Waldbröl als einem der größten Vereine in der Stadt. Der Schulleiter berichtete in diesem Zusammenhang von guten Erfahrungen am Standort Gummersbach. Dort nutzt das kaufmännische Berufskolleg die Reininghauser Sporthalle gemeinsam mit dem HC Gelpe/Strombach. Mit Vereinschef Hartmut Markeli stehe man in sehr gutem Kontakt. Die Halle sei top ausgestattet und es gebe immer einer Verantwortlichen, sagte Gottschlich. Das wiederum habe den positiven Effekt, dass es in der Halle keine Vandalismusschäden gebe.
Und nach diesen Vorbild soll es nun in Waldbröl weitergehen. In der Praxis schaut das dann so aus, dass Ausstattung, die der Verein anschafft, von der Schule mitgenutzt werden kann. Und Ausstattung, die von der Schule angeschafft wird, vom TuS 06 mitgenutzt werden soll.
„Auf diese Weise erreichen wir einen hohen Grad an Identifikation mit der Halle. Wenn man so will, ein Stück Heimat“, wie der Schulleiter weiter erläuterte.
Für die Stadt Waldbröl, mit der man auch im Dialog stehe, habe dieses Herangehen den Charme, dass die Hallenzeiten, die der TuS 06 in der neuen Sporthalle am Berufskolleg bekomme, an anderer Stelle im Stadtgebiet frei würden und dann von anderen Vereinen genutzt werden könnten. Gottschlich geht davon aus, dass die Halle zwei bis drei Jahre nach der nun anstehenden Eröffnung voll ausgestattet sein wir.
