Proklamation des Bergisch Gladbacher Dreigestirns überraschte durch ein bis dahin geheimes Lied von Prinz Thomas III. nicht nur seine Freundin.
Ergreifende SzenenPrinz macht Freundin bei seiner Proklamation einen Heiratsantrag

Prinz Thomas III. macht „seiner“ Ramona nach einem ergreifenden Lied einen Heiratsantrag auf der Proklamationsbühne.
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Über ein Jahr lang hat er es still und heimlich vorbereitet, eingeweiht waren nur eine Hand voll engster Wegbegleiter, aber nicht mal seine Lebensgefährtin Ramona. Gerade die nicht. Denn ihr galt das Lied, das Thomas Schmitz, von Bergisch Gladbachs Bürgermeistert Marcel Kreutz gerade zu Prinz Thomas II. proklamiert, am Donnerstagabend völlig überraschend bei der Proklamation im großen Saal des Bergischen Löwen anstimmte.

Weil du en Hätz häss wie en Berchwerk, weil du der Wahnsinn bess für mich, stonn ich op dich . . .“, singt Prinz Thomas III. für seine Ramona.
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Bauer Maurice und Jungfrau Lea treten – offenbar wissend – einen Schritt zur Seite, als ihr Prinz zu Gitarrenklängen davon zu singen beginnt, das ihm eine Person in diesem proppenvollen Saal ganz besonders viel bedeutet. „Weil du en Hätz häss wie en Berchwerk, weil du der Wahnsinn bess für mich, stonn ich op dich . . .“, singt Prinz Thomas III. Seiner Lebensgefährtin Ramona Kaiser im Saal treten die Tränen in die Augen. Dann strahlt sie, wird sie von Jungfrau Lea und Bauer Maurice auf die Bühne geleitet - wo ihr Thomas vor ihr auf die Knie geht. „In dem Lied ist alles gesagt“, sagt Thomas III.: „Liebe Moni, möchtest Du meine Frau werden?“
Wie Lebensgefährtin Ramona ist der gesamte Saal vom Lied des Prinzen ergriffen
Sie nickt völlig überwältigt. Thomas springt auf, nimmt sie in den Arm, hat flugs einen Verlobungsring in der Hand, steckt ihn ihr an: „Er passt!“ Das Glück für die beiden ist perfekt – und der ganze Saal mit dem Herzen dabei, was Prinz Thomas da mit Martin Hardenacke sowie Musiker und Produzent Ralf Hahn auf die Bühne gebracht hat.
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Der Ring passt.
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Im siebten Himmel: Prinz Thomas III. und seine Ramona.
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Es ist der heimliche zweite Höhepunkt einer Proklamation mit viel Herz und einem bestens aufgelegten neuen Dreigestirn, das die Jecken jetzt bis Aschermittwoch durch die Session führen wird.
Bergisch Gladbach lebt nicht nur von Beschlüssen, sondern von Begegnungen. Karneval ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.
„Bergisch Gladbach lebt nicht nur von Beschlüssen, sondern von Begegnungen“, hat Bürgermeister Marcel Kreutz in seiner ersten Proklamationsrede gesagt. „Ob Gläbbisch, Bänsberch, Schildgen, Räfed, Pafed, Hand oder Gronau – die Menschen sagen nicht einfach: Ich wohne hier. Sie sagen: Hier gehöre ich hin. Das ist Identität. Und genau das spürt man auch im Karneval“, stellt Kreutz in einer beachtlichen Rede fest, bevor er – erst wenige Wochen im Amt – den Stadtschlüssel auch schon wieder abgibt.
Kein Problem für ihn: „Karneval ist mehr als nur Feiern“, sagt er. „Karneval ist unsere Auszeit vom Alltag.“ Und im Rheinland ein bewährtes Gegenmittel gegen Polarisierung und der „Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält“, sagt der Bürgermeister, bevor er „die Profis übernehmen“ lässt.

Bürgermeister Marcel Kreutz (r.) übergibt den Stadtschlüssel an das Dreigestirn von Prinz Thomas III. (Schmitz), Bauer Maurice (Jakobs) und Jungfrau Lea (Rodenbach) mit Große-Gladbacher-Präsident Alexander Pfister.
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Mit einem hochkarätigen Programm vom Traditionskorps der Altstädter Köln über einen bestens aufgelegten Guido Cantz, die Strunde-Pänz aus der eigenen Gesellschaft und den Bläck Fööss hat Große-Gladbacher-Präsident Alexander Pfister die Stimmung souverän dem Höhepunkt des Abends entgegengesteuert.
Der mündet nach großem Dank an die scheidenden Tollitäten Prinz Christian (Althaus), Bauer Michael (Schlaeger) und Jungfrau Steffi (Stephanie Müller) und einer brillanten Rede des neuen Prinzen sowie fetzigen, von den „Flöckchen“ und Andreas Meltzer produzierten Dreigestirnsliedern in jenen ergreifenden zweiten Höhepunkt des Abends mündet, an dem nicht nur zwei frisch Verlobte auf der Bühne am Ende im siebten Himmel schweben.
Ausgezeichnete Aktive und eine besondere Tanzgruppe

Geehrt: Gisbert Schweizer (Mitte), zwischen dem Präsidenten Alxeander Pfister (l.) und dem Vorsitzenden der Großen Gladbach KG, Frank Haag.
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„Du bist für die Große Gladbacher gar nicht in Gold aufzuwiegen“, würdigt der Präsident der Karnevalsgesellschaft, Alexander Pfister, im Rahmen der Proklamation den Mann, der 43 Jahre im Vorstand tätig war, davon allein 22 Jahre als Geschäftsführer. Zum Dank hat die Große Gladbacher Gisbert Schweizer zum Ehrenmitglied ernannt, mit Urkunde und einer Reihe von Geschenken für seinen Einsatz bedacht. (wg)

Roland Theißen wurde für seine langjährigen Verdienste um die Dreigestirnsbegleitung geehrt.
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Nachdem er selbst Bauer im Bergisch Gladbacher Dreigestirn 2011 gewesen ist, hat Roland Theißen sich über viele Jahre um die nachfolgenden Trifolien verdient gemacht – indem er als Leutnant der Equipe den stellvertretenden Prinzenführer gab. Mit großer Ruhe und enormer Zuverlässigkeit, wie Große-Gladbacher-Präsident Alexander Pfister würdigte. Denn Roland Theißen will nach dieser Session kürzer treten und das Amt abgeben. „Die große Ehrung folgt also noch“, so Pfister am Donnerstagabend. (wg)

Die Strunde-Pänz ziehen zur Proklamation in den Bergischen Löwen ein.
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Die Strunde-Pänz beim Auftritt auf der Proklamation in Bergisch Gladbach.
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Bei der Prinzenproklamation gehören die Strunde-Pänz der Großen Gladbacher KG fest zum Programm. Diesmal rockten sie nicht nur einmal mehr den Saal, sondern waren auch noch frisch dekoriert: Am Sonntag erst holten sie zum wiederholten Mal den Titel des Kölschen Nachwuchs-Dänzche, wie Präsident Alexander Pfister würdigte. Ein grandioser Erfolg. (wg)

