Klaus Molitor (56), neuer Vorsitzender der Interessengemeinschaft Bensberger Handel (IBH), erzählt im Interview, wie er sich für einen Neubeginn für die Schloßstraße einsetzt.
Interview„Auf der Schloßstraße in Bensberg bekommt man alles, was man braucht“

Klaus Molitor, neuer Vorsitzender der IBH Bensberg, ist eng mit seinem Heimatort verbunden.
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Ist die Modernisierung der Schloßstraße gelungen?
Der Umbau ist schon alleine deshalb gelungen, weil er jetzt abgeschlossen ist. Es wurde viel diskutiert über die Verlegequalität des Pflasters, über Materialauswahl und Farbtöne. Da bin ich kein Fachmann, das kann ich nicht beurteilen. Ich finde, die Straße stellt sich in einem sehr schönen, einheitlichen Erscheinungsbild dar.
Aber sind zu wenige Parkplätze da?
Die Frage ist doch, wohin wir uns entwickeln. Ist es wirklich nötig, dass man mit dem Auto bis ins Geschäft fahren muss? Oder gibt es genug Möglichkeiten in der Nähe, etwa auf dem Rewe-Parkdeck, wo Aufzüge nach unten führen und andere Parkplätze, die mit Treppen angebunden sind, oder man etwas weiter laufen muss.
Das heißt, Sie glauben an den Einkaufsstandort Bensberg?
Ja, eindeutig, ja! Das ist meine Heimat, ich bin hier aufgewachsen. Seit Ende 2007 bin ich als Händler am Ort. Das große Plus der Schloßstraße ist doch, dass es immer noch viele inhabergeführte Geschäfte gibt. Auf wenigen hundert Metern gibt es alles, was man für den Alltag und das Leben benötigt. Jeder, der eine persönliche Beratung zu schätzen weiß, ist hier willkommen.
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Aber wie kann die Straße mit den veränderten Einkaufsgewohnheiten Schritt halten?
Schon jetzt ist zu beobachten, dass ein demografischer Wandel stattfindet. Die Händlerschaft verjüngt sich. Und das führt zu einem interessanten Warenangebot, was die Klientel anziehen wird, die wir haben wollen.
Wie können Sie als IBH an dem Erfolg der Einkaufsstraße mitarbeiten?
Als erste schnelle Maßnahme haben wir Weihnachtsbäume und Lichterketten angeschafft. So hatten wir hier wenigstens ein bisschen Stimmung in der Weihnachtszeit. Das andere ist ein eher dauerhaftes Thema, an dem wir arbeiten. In den sozialen Medien wollen wir als IBH viel präsenter sein mit unseren Aktionen und Festen. Konkrete eigene Projekte sind in Planung. Um etwas zu verraten, dafür ist es aber im Moment noch zu früh.
