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NeuanfangOffene Jugendarbeit Overath startet mit neuem Team ins neue Jahr

3 min
Zwei Kinder basteln ihre persönliche Traum-Ojo aus Tonmaterial.

Gemeinschaft und Kreativität – darum ging es beim Eröffnungstag.

Bürgermeister ruft Kinder und Jugendliche dazu auf, in die Ojo zu kommen und Ideen einzubringen.

Overath Die Offene Jugendarbeit Overath (Ojo) ist wieder geöffnet. Beim Waffelessen, einer Partie Billard oder Kicker konnten die Besucherinnen und Besucher vergangenen Mittwoch erstmals mit dem neuen Team ins Gespräch kommen, heißt es in einer Presseinformation von Bürgermeister Michael Eyer (CDU).

„Uns war es wichtig, von Anfang an zu zeigen, dass die Ojo ein Raum für Mitgestaltung ist“, wird das Team vor Ort zitiert. „Das positive Feedback hat bestätigt, dass genau dieses Angebot gebraucht wird.“

Liebe Kinder und Jugendliche, kommt vorbei und lernt das neue Team kennen und gestaltet mit!
Michael Eyer, Bürgermeister

Die Kinder und Jugendlichen können weiterhin über eine Wunschbox ihre Ideen, Anregungen und Wünsche für die zukünftige offene Kinder- und Jugendarbeit anbringen. Schon am Eröffnungstag war Kreativität gefragt, als die Teilnehmenden über eine Mitmachaktion ihre persönliche Traum-Ojo aus Tonmaterial formen konnten.

Im Januar ist die Offene Jugendarbeit Overath zunächst von Dienstag bis Freitag zwischen 13 und 18 Uhr geöffnet. „Liebe Kinder und Jugendliche, kommt vorbei und lernt das neue Team kennen und gestaltet mit!“, schreibt Michael Eyer in seiner Pressemitteilung.

Ende Juni hatte der Pfarrverband die Zusammenarbeit gekündigt

Die „Kleine Offene Tür“ (Kot) Immekeppel öffnet voraussichtlich im Februar, nähere Informationen hierzu will die Stadtverwaltung noch veröffentlichen. Der Jugendtreff Jam in Marialinden wird wie gewohnt jeden Dienstag von 16.30 bis 19.30 Uhr von Laura und Marie geöffnet.

Eine fliederfarbene Wunschbox kann mit Ideen und Wünschen für die Ojo gefüllt werden.

Die Kinder und Jugendlichen können über eine Wunschbox ihre Ideen, Anregungen und Wünsche für die zukünftige Ojo anbringen.

Zum Hintergrund: Ende Juni vergangenen Jahres hatte der Katholische Pfarrverband Overath, Träger der Offenen Jugendarbeit Overath und der Kleinen Offenen Tür Immekeppel, die Zusammenarbeit mit der Stadt und damit auch die Trägerschaft zu Januar 2026 gekündigt.

Das neue Team hat sich komplett neu aufgestellt

Daraufhin war die Sorge groß gewesen, dies könnte das Aus für die Jugendarbeit in Overath bedeuten. Die Erleichterung war umso größer, als die Stadt im September ankündigte, ab dem neuen Jahr vorübergehend die Aufgabe der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu übernehmen. Damit wurde gewährleistet, dass keine Lücke entsteht. Entschieden wurde dies von dem zuständigen Arbeitskreis, in dem Vertreter aller Fraktionen eingebunden sind. Nun ist die Ojo mit neuem Team und verändertem Angebot ins neue Jahr gestartet. Einen neuen Träger gibt es noch nicht, er soll aber gesucht werden. Die Stadt strebt aktuell an, möglichst bis zum 1. Januar des kommenden Jahres einen neuen Träger zu finden.

Frische Waffeln mit Puderzucker und Haselnusscreme gab es für die Kinder und Jugendlichen.

Am Eröffnungstag wurden Waffeln gebacken.

Das neue Team aus drei Mitarbeitenden hat sich komplett neu aufgestellt. Mitglieder aus dem früheren Team sind nicht mehr dabei. Alle Mitarbeitenden verfügten über eine Qualifikation als Sozialarbeiterinnen, so die Stadt Overath.

Die noch vergleichsweise schwache Resonanz am ersten Öffnungstag, an dem sechs Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren den Weg in die Ojo fanden, sei im wesentlichen der Wetterlage geschuldet gewesen, heißt es weiter. Zu berücksichtigen   sei dabei jedoch,   dass an diesem Tag eine Unwetterwarnung herausgegeben worden war und Schnee durchs Bergische zog.

Interessierte Jugendliche und Eltern können sich bei Fragen zur Jugendarbeit per E-Mail an die Ojo an jugendarbeit@overath.de wenden.