Komplett abgebrannt ist in der Nacht zu Samstag (18. April) eine Wanderhütte bei Overath-Eulenthal geworden. Ehrenamtler stehen vor dem Nichts.
Polizei ermitteltWanderhütte bei Eulenthal geht lichterloh in Flammen auf

Komplett niedergebrannt ist in der Nacht zu Samstag (18. April) eine Wanderschutzhütte auf der Höhe bei Overath-Eulenthal.
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„Brandort polizeilich beschlagnahmt“, steht auf dem Schild an der Polizeiabsperrung auf der Höhe zwischen Overath-Marialinden und Eulenthal. Hinter der Polizeiabsperrung die traurigen Überreste der Wanderhütte am Halzemicher Struch, die Ehrenamtler der Gruppe 50plus des Heimatvereins Eulenthal vor mehr als 20 Jahren errichtet haben.

Die Polizei ermittelt nachdem die Wetterschutzhütte am „Halzemicher Struch“ komplett abgebrannt ist.
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In der Nacht zu Samstag (18. April) ist die Hütte aus bislang ungeklärter Ursache lichterloh in Flammen aufgegangen.
Zunächst war ein brennendes Gartenhaus gemeldet worden
Gegen 23.30 Uhr waren die Feuerwehreinheiten aus Overath und Marialinden nach einem bei der Feuer- und Rettungsleitstelle eingegangenen Notruf zu der Hütte auf der Anhöhe bei Warth alarmiert worden.

Kaum etwas ist von der hölzernen Wanderhütte nach dem Brand übriggeblieben. Die Polizei ermittelt.
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Zunächst waren die Retter von einem Gartenhausbrand ausgegangen. „Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung über den Brand“, so ein Feuerwehrsprecher. „Es handelte sich aber um eine Wetterschutzhütte, die in Vollbrand stand.“
Polizei beschlagnahmt den Brandort und ermittelt wegen Brandstiftung
Die Feuerwehrleute löschten den Brand unter schwerem Atemschutz. Das Dach war zwischenzeitlich mit den total niedergebrannten Wänden auf den Boden gestürzt. Die Feuerwehr hat die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die sie umgehend beschlagnahmte und absperrte.

Die Wanderhütte auf der Höhe bei Warth und Eulenthal war ein beliebtes Ziel von Wanderern.
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Da es in der Wanderhütte weder Strom noch einen fest eingebauten Grill oder ähnliches, schließen die Vertreter des Heimatvereins Eulenthal eine Selbstentzündung oder einen technischen Defekt aus: „Es muss daher von Fremdverschulden ausgegangen werden“, schreiben die Vereinsvertreter in einer ersten Stellungnahme.
Ehrenamtler von Heimatverein Eulenthal appellieren an mögliche Zeugen
Sie appellieren dringend an mögliche Zeugen des nächtlichen Brands: „Wer etwas beobachtet hat (Autos, Personen, laute Musik) meldet sich bitte bei der Polizei.“
Wenn eben möglich, wollen die Vereinsvertreter die Wanderhütte wieder aufbauen – auch wenn sie noch nicht wissen, wie sie das finanzieren sollen.
Wenn jemand die Ehrenamtler unterstützen oder für den Wiederaufbau spenden möchte – Kontaktdaten und Bankverbindung sind auf der Internetseite des Heimatvereins Eulenthal zu finden.

