Mehr als 1000 Tiere sollen das Gras zwischen den Solarmodulen am Tagebau Garzweiler nahe Bedburg kurz halten.
Autobahn A44nSchafe übernehmen die Grünpflege im Solarpark bei Bedburg

Über 1000 Mutterschafe und Lämmer grasen zwischen den Solarmodulen der Photovoltaikanlage von RWE bei Bedburg.
Copyright: RWE/Klaus Görgen
An dem Solarprojekt von RWE entlang der Bundesautobahn 44n übernimmt in diesem Sommer eine Schafherde aus der Region die Grünpflege. Ein örtlicher Schäfer lässt nach Angaben von RWE über 1000 Mutterschafe und Lämmer zwischen den Solarmodulen grasen. „Aus einem Pilotprojekt ist damit Praxis geworden“, teilt RWE mit. Nach einem erfolgreichen „Mäh-Test“ an der RWE-Solaranlage in Bedburg folgt jetzt der Einsatz der Schafe im größeren Maßstab.
RWE betreibt entlang der A44n im Rheinischen Revier große Solaranlagen auf rekultivierten Flächen zwischen Bedburg und Jüchen. Die erste Ausbaustufe besteht aus rund 141.000 Solarmodulen und liefert mit 86,5 Megawatt in der Spitze seit Dezember 2025 Strom aus erneuerbarer Energie für rund 27.700 Haushalte. Die Umsetzung einer zweiten Ausbaustufe mit einer Kapazität von 19,9 Megawatt in der Spitze ist laut RWE in diesem Jahr geplant. Die Erweiterung soll demnach über 30.600 Solarmodule verfügen. (dv)
