Das Bauwerk wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt und muss abgeborchen werden. RWE und Stadt führen Gespräche über eine mögliche Ersatzlösung.
SicherheitsrisikoSo läuft der Abbruch der maroden RWE-Brücke in Frechen-Habbelrath

Seit Donnerstagvormittag (16. Juli) laufen die Vorbereitungen für den Abbruch des Brücken-Bauwerks.
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Seit einigen Wochen ist die Verbindung über den Habbelrather Weg/Rosmarweg aus Habbelrath in die Innenstadt bereits unterbrochen, da Schäden an der Brücke festgestellt wurden – sie wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt. Inzwischen ist klar: Das Bauwerk ist nicht mehr zu retten und muss abgebrochen werden.
Seit Donnerstagvormittag (16. Juli) laufen die Vorbereitungen dafür: An der gesperrten Bahnstrecke wurden die Oberleitungen im Brückenbereich entfernt, das Gleisbett wurde komplett mit Schotter aufgefüllt, um beim Abriss Schäden an den Schienen und den Verbindungskanälen zu vermeiden. Zusätzlich wird auf dem Schotter noch eine dicke Lage aus Holzbohlen aufgelegt, bevor die Abrissbagger ihre Arbeit beginnen.
Frechen: Ein Sicherheitsdienst wacht über die Baustelle und die Gleise
Vom Bereich des Rosmarwegs wurde parallel zur Brückenauffahrt eine Baustraße angelegt, auf der bereits zwei Bagger auf ihren Einsatz warten. Über diese Straße wird dann auch der Abraum der Brücke entsorgt. Ein Sicherheitsdienst wacht darüber, dass die Baustelle und der Bahnkörper nicht von Unbefugten betreten werden können.
Die Habbelrather hoffen nun, dass nach dem Abriss schnell mit dem Wiederaufbau der Brücke begonnen wird. Diese Passage gilt als die sicherste Strecke für Radfahrer und Fußgänger, die von Habbelrath in die Innenstadt wollen. Außerdem ist die Strecke ein notwendiger Ersatz für den Rettungsdienst, falls die Dürener Straße durch Unfälle oder andere Sperrungen nicht passierbar ist.
RWE und die Stadt Frechen befänden sich derzeit in konstruktiven Gesprächen über eine mögliche Ersatzlösung für die Überführung, teilt die Frechener Verwaltung mit.
