Drei Tage lang feierten die Mitglieder des Vereins und ihre Gäste in guter Stimmung. Maikönig Cedric Cöllen hatte sich Charlotte Wünsch als Königin ersteigert.
87.MaifestSo trotzte die Maigesellschaft in Frechen-Grefrath dem Regen

Das Wetter spielte nicht richtig mit, aber den Grefrather Maipaaren war das egal, die Stimmung war prächtig: Cedric Cöllen und Charlotte Wünsch, Sebastian Camus, Alina Sandmann und Tim Reum genossen ihre Krönung (v.l.).
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Die Wetterprognosen waren alles anderes als positiv, doch in Grefrath, wo am Wochenende (16./17. Mai) die Maigesellschaft über drei Tage ihr 87. Maifest feierte, ließ man sich davon nicht groß stören. In den 98 Jahren ihres Bestehens hatte man schon manche Wetterkapriolen verkraften müssen und so standen die Regenschirme für Außenveranstaltungen immer griffbereit.
Mit der Beachparty begann das Festwochenende
Das Festwochenende begann am Freitag (15. Mai) mit der beliebten Beachparty im nahezu ausverkauften Festzelt. Für die richtige Stimmung und die musikalische Gestaltung mit Sound, Licht und Spezialeffekten sorgte bis in den frühen Morgen der Kerpener Symen van Monat-Eventservice.
Insgesamt 27 Maipaare standen in diesem Jahr im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Der 20-jährige Maikönig Cedric Cöllen hatte sich die gleichaltrige Charlotte Wünsch als Königin ersteigert. An der Seite von Maiknecht Tim Reum (26) stand Alina Sandmann (20). Die Position des Dörpremmels hatte Sebastian Camus (27) auf sich genommen, Fahnenträger war Paul Wünsch.
Frechen: Höhepunkt des Maiballs war ein Auftritt der Kölner Band Milijö
Die Truppe hätte auch in „grün-weiß“ antreten können, denn das Gros gehört dem Tanzcorps der Frechener Stadtgarde an – gute Voraussetzungen für den Ehrentanz. Nach der Messe und anschließender Kranzniederlegung startete die Truppe mit ihren Gästen und befreundeten Gesellschaften aus dem Umland zum großen Maiball im Festzelt, dessen Höhepunkt der Auftritt der Kölner Band Milijö war.
Als man am Sonntag früh um sechs Uhr zum Wecken des Dorfes antrat, begannen die Überlegungen, wie es mit dem Fest weitergehen sollte, denn der Regen ließ kaum Lücken. Gut beschirmt marschierte der Tross in die Mozartstraße zur Königin. „Bleiben wir hier oder machen wir im Festzelt weiter, fragte sich nicht nur Sven Schall, der zusammen mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Karla Palussek hier die Krönung durchführen sollte.
Das Kommando „Zurück ins Zelt“ war schon gegeben, als der Himmel aufriss und der Regen nachließ. „Wir bleiben hier“, entschied Königin Charlotte Wünsch und so fand die Prozedur unter freiem Himmel statt. Danach marschierte die Festgesellschaft, begleitet von dem Musikkorps Rheingold aus Efferen, dem Tambourcorps Oberhausen und Musikern aus den Niederlanden zum Festzelt.
