Das gesamte Gebäude musste evakuiert werden. Ein Schwerverletzter und zwei Leichtverletzte wurden ins Krankenhaus gebracht.
Feuerwehr-EinsatzBewohner bei Brand in Hürth-Efferen schwer verletzt – 20 weitere Personen gerettet

Insgesamt waren mehr als 40 Feuerwehrleute am Einsatzort.
Copyright: Margret Klose
Der schrille Ton eines Rauchmelders in einem Mehrfamilienhaus am Gustav-Stresemann-Ring in Hürth-Efferen hat am frühen Donnerstagmorgen (5. Februar) möglicherweise Menschenleben gerettet. Anwohner sind von der Sirene aufgewacht. Gegen 4.45 Uhr alarmierten sie die Feuerwehr. Wie Feuerwehrsprecher Helmut Schmitz erklärte, hätten sie zunächst auch selber noch versucht, ihren Wohnungsnachbar zu wecken. Aus seiner Wohnung drang der Rauch – dort schrillte auch der Rauchmelder.
Wenig später retteten die Feuerwehrleute den schwerverletzten Bewohner mit einer Fluchthaube aus seiner Wohnung und brachten ihn durch das bereits leicht verrauchte Treppenhaus ins Freie. Dort kümmerte sich direkt der Rettungsdienst und der Notarzt um ihn. Seine beiden Retter waren schon vorher ins Freie gelaufen. Sie kamen laut Feuerwehrsprecher mit leichten Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus.
Komplettes Wohngebäude bei Brand in Hürth evakuiert
„Wir haben dann das komplette Wohngebäude evakuiert – insgesamt etwa 20 Bewohner teils sogar noch geweckt und aus dem Haus geholt“, berichtete Schmitz. Die Bewohner der Wohnungen aus dem Obergeschoss seien dazu ebenfalls mit Fluchthauben durch das Treppenhaus ins Freie begleitet worden.
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„Sie alle wurden von unserem Rettungsdienst und vom Notarzt untersucht und in der gegenüberliegenden Tiefgarage betreut. Parallel zu der Rettung wurde auch das Feuer gelöscht. Im Innenangriff drangen dazu unter der Einsatzleitung von Marvin Habbig nacheinander vier Trupps in das Mehrfamilienhaus und in die brennende Wohnung vor. Habbig war mit etwa 40 haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrleuten am Einsatzort.
Nach den Löscharbeiten hat die Polizei die Brandstätte übernommen. Zur Brandursache konnten jedoch noch keine Angaben gemacht werden. Die Wohnung ist laut Feuerwehr aktuell nicht mehr bewohnbar.
