Vier Löschzüge aus Hürth und den umliegenden Städten sind auf dem Gelände der Firma Omnideal im Einsatz. Anwohner sollen in geschlossenen Räumen Schutz suchen.
100 Feuerwehrleute im Einsatz20.000 Quadratmeter große Lagerhalle in Hürth steht in Flammen

Eine etwa 20.000 Quadratmeter große Halle brennt in Hürth-Kalscheuren
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In Hürth-Kalscheuren brennt auf einem Nachbargelände des Euronova Campus bei der Firma Omnideal (An der Hasenkaule/Hans-Böckler-Straße) eine etwa 20.000 Quadratmeter große Lagerhalle lichterloh. Nach ersten Erkenntnissen hat die Feuerwehr Hürth Verstärkung von weiteren Löschzügen aus Brühl, Wesseling und Kerpen angefordert. Mehr als 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Die Einsatzleitung hat Thomas Rademacher.

In Hürth-Kalscheuren brennt auf dem Euronova-Gelände eine Lagerhalle lichterloh.
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In der Halle sollen unterschiedliche Gegenstände lagern, darunter viel Verpackungsmaterial. Ob Chemikalien darunter sind, ist noch unklar. Bei dem Unternehmen soll es sich um einen Online-Versandhandel handeln. Angaben zu verletzten Personen konnte die Feuerwehr noch nicht machen. Man könne die Halle nicht betreten und wisse derzeit nicht, ob sich Personen zum Zeitpunkt des Brandausbruchs darin aufgehalten hätten, hieß es vonseiten der Feuerwehr in der Anfangsphase.
Nach Zeugenangaben soll es immer wieder zu Verpuffungen kommen. Ein Teil des Hallendachs stürzte gegen 13.30 Uhr ein. Schon aus der Entfernung war trotz des wolkenverhangenen Himmels eine dichte schwarze Rauchwolke zu sehen. Die Bahnstrecke in diesem Bereich soll gesperrt werden. Die Polizei riegelt die Straßen weiträumig ab.

Meterhoch schlagen die Flammen aus der Lagerhalle. Das Dach ist bereits eingestürzt.
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Wie es aus Feuerwehrkreisen verlautet, sei die Lagerhalle nicht mehr zu retten. Man versuche jetzt, die angrenzenden Gebäude zu schützen. Zahlreiche Feuerwehrkräfte versuchen von mehreren Seiten, die Flammen zu löschen. Auch Drehleiterfahrzeuge von mehreren Feuerwehren aus dem Rhein-Erft-Kreis sind im Einsatz. Die Löscharbeiten werden noch mehrere Stunden andauern.
Die Apps Nina und Katwarn warnen die Bevölkerung vor dem Rauch
Die Warn-Apps Nina und Katwarn haben eine Meldung an die Bevölkerung verbreitet. Demnach kommt es zu Geruchsbelästigungen und Rauchniederschlag. Anwohner sollen sich sofort nach innen begeben und Fenster sowie Türen geschlossen halten. „Schalten Sie die Lüftungs- und Klimaanlagen ab“, heißt es weiter.
Auch die Feuerwehr Köln warnt: In Godorf, Rodenkirchen und angrenzenden Bereichen komme es durch den Brand zu Geruchsbelästigung und Rauchausbreitung.
Weitere Informationen folgen.
