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Schild enthülltStraße in Hürth trägt jetzt den Namen der Partnerstadt in der Ukraine

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Das Foto zeigt eine Gruppe von Menschen bei der Enthüllung eines Straßenschilds.

Die Bürgermeister Dirk Breuer und Oleksandr Zozulya enthüllen das Straßenschild.

Hürth feierte fünf Jahre Partnerschaft mit Peremyschljany. Der russische Angriff auf die Ukraine ließ die Städte weiter zusammenrücken. 

Vor fünf Jahren besiegelten Hürth und Peremyschljany im Westen der Ukraine eine offizielle Städtepartnerschaft. Als Zeichen der Verbundenheit enthüllten die Bürgermeister Dirk Breuer und Oleksandr Zozylya jetzt gemeinsam ein Straßenschild an einem Abzweig vom Kreisverkehr Luxemburger Straße/Hürther Bogen mit dem Namen der Partnerstadt.

Das Wochenende stand in Hürth ganz im Zeichen der Städtepartnerschaften. Zu Gast waren auch die Bürgermeister Norbert Rzepisko aus der Partnerstadt Skawina in Polen, zu der die Freundschaft seit 30 Jahren besteht, und Cor Lamers aus Nissewaard (vormals Spijkenisse) in den Niederlanden, die vor 60 Jahren besiegelt wurde. Nach einem Besuch im AI Village, der Böhm-Chapel und einer kleinen Wanderung ab Kendenich wurden die Gäste auf der Feuer- und Rettungswache mit Musik von den Blechbläsern der Josef-Metternich-Musikschule empfangen.

Bürgermeister aus der Ukraine bedankte sich bei den Hürthern

„Straßen sind viel mehr als Wege der Fortbewegung. Sie dienen auch als Verbindung zwischen Menschen und zwischen Städten“, sagte Dirk Breuer. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine habe sich die Partnerschaft zwischen Hürth und Peremyschljany vertieft. So unterstütze Hürth die Menschen dort unter anderem mit Hilfsgütern, medizinischer Ausstattung und Generatoren.

„Der Krieg zeigt, dass wir in Hürth echte Freunde haben und auf Hilfe in einer schweren Zeit zählen können“, sagte Oleksandr Zozulya, dem eine Übersetzerin zur Seite stand. Breuer betonte, die Straßenbenennung sei ein Symbol der Freundschaft und Zusammenarbeit. Er zitierte einen bekannten irischen Segen: „Möge die Straße uns zusammenführen.“ Neben einem offiziellen Festakt zählte auch ein Besuch im Bonner Haus der Geschichte zum Festprogramm des Partnerschaftswochenendes.