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Feuerwehr Kerpen
Kölsche Party mit den Domstürmern und Cat Ballou

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Micky Nauber und seine Domstürmer hatten keine Mühe, die Party  auf Touren zu bringen.

Kerpen-Horrem – Sie kommen aus demselben Jahrgang, sind seit langem gut befreundete Nachbarn und haben sich in ungezählten gemeinsamen Einsätzen für Menschen in Not vielfach als bestens zusammenarbeitende Gemeinschaft bewährt. Da liegt es nahe, auch gemeinsam zu feiern. So ließen es die Mitglieder der Feuerwehrlöschzüge aus Sindorf und Horrem am Samstag mit vielen Hundert Gästen so richtig krachen: Bei der kölschen Nacht aus Anlass des 120-jährigen Bestehens ihrer beiden Einheiten verwandelten die Wehrleute und drei angesagte Musikgruppen aus der nahen Domstadt das Horrem/Sindorfer Schulzentrum in eine brandheiße Partyzone.

Erster Gratulant war Bürgermeister Dieter Spürck. Er erinnerte an den November des Jahres 1902, als sich in zwei Gaststätten in den damals noch eigenständigen Nachbargemeinden kleine Männerrunden trafen, um Wehreinheiten zum Schutz der Bevölkerung zu bilden. Seit der kommunalen Neuordnung von 1975 gehören die beiden Löschzüge zur Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kerpen und arbeiten bei Einsätzen in ihrem Einzugsgebiet stets eng zusammen. Gemeinsam bringen es die Gruppen derzeit auf gut 120 Mitglieder. „Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass in beiden Löschzügen auch eine hervorragende Jugendarbeit stattfindet“, sagte Spürck.

Mitsingen mit Björn Heuser und Cat Ballou als Top-Act

An die 800 Gäste pendelten gut gelaunt zwischen dem zum Biergarten umgewandelten Schulhof und der Aula des Schulzentrums hin und her. Dort war Livemusik mit Stimmungsgarantie ansagt. Nachdem die Domstürmer mit ihrem Frontmann Micky Nauber mühelos das Eis gebrochen hatte, lud Björn Heuser zum Mitsingen kölscher Hits ein. Der Top-Act waren zu später Stunde die Jungs von Cat Ballou. Die Party ging bis nach Mitternacht.

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Obwohl die Wehrleute ausgelassen feierten, musste sich niemand um die Sicherheit sorgen. Ein aus Mitgliedern beider Züge gebildetes Einsatzteam war mit mehreren Lösch- und Rettungsfahrzeugen angerückt und hielt sich im Hintergrund für Notfälle in Horrem oder Sindorf bereit.

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