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Bis Sonntag gesperrtEine Tote und mehrere Verletzte nach Unfall auf A 61 bei Kerpen

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Das Bild zeigt zwei verunglückte Autos.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A61 bei Kerpen-Türnich ist eine Frau gestorben, vier weitere Personen erlitten schwere Verletzungen.

Vermutlich durch Starkregen gerieten mehrere Fahrzeuge ins Schleudern. Extremsituation für die Einsatzkräfte.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 61 bei Kerpen ist am Samstagnachmittag (2. Mai) eine junge Frau tödlich verunglückt. Vier weitere Personen wurden verletzt, drei davon schwer.

Um 15.10 Uhr hatte sich nach Angaben der Autobahnpolizei Köln der Unfall ereignet. Ein Gewitter zog zu diesem Zeitpunkt über Kerpen und setzte die Fahrbahnen auf der A61 unter Wasser. Nach Erkenntnissen der Polizei verlor der Fahrer eines BMW, der vom Autobahnkreuz Kerpen aus in Richtung Koblenz unterwegs war, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen schleuderte  kurz vor der Anschlussstelle Türnich gegen die Mittelleitplanke, anschließend über beide Fahrbahnen und blieb schließlich auf dem Seitenstreifen stehen.

Kurze Zeit später, so die Polizei, geriet an gleicher Stelle ein Porsche ins Schleudern, drehte sich und blieb entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn stehen. Ein nachfolgender 51-jähriger Autofahrer, der mit einem elfjährigen Kind im Wagen unterwegs war, konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen den Sportwagen.

Das Bild zeigt einen Rettungshubschrauber über der Einsatzstelle.

Mit einem Rettungshubschrauer wurde ein 51-jähriger Mann in die Uniklinik Köln gebracht.

Auf der Leitstelle der Feuerwehr wurde Großalarm ausgelöst. Neben vier Rettungswagen, zwei Notärzten, den Mitarbeitern der Hauptwache der Feuerwehr sowie den Helfern vom Löschzug Kerpen wurden auch der Leitende Notarzt und ein Rettungshubschrauber angefordert.

Als die ersten Retter die Unfallstelle erreichten, lag die Beifahrerin aus dem Porsche regungslos auf der Fahrbahn. Alle Versuche, das Leben der Frau zu retten, scheiterten. Sie starb an der Unfallstelle. Über ihr Alter ist noch nichts bekannt. Der Fahrer des Sportwagens (51) erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen und wurde später mit dem Helikopter in die Uniklinik nach Köln gebracht.

Das Bild zeigt die Unfallstelle.

Für etwa sieben Stunden musste die Autobahn 61 zwischen Kerpen und Kerpen-Türnich gesperrt werden.

Die weiteren Verletzten, darunter auch das elfjährige Kind, wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. 

Die Polizei hatte unmittelbar nach Bekanntwerden des Unfalls am  Autobahnkreuz Kerpen die Spuren in Fahrtrichtung Koblenz gesperrt. Über eine Länge von rund 200 Metern erstreckte sich das Trümmerfeld. Nach der Versorgung der Verletzten rückte ein Unfallaufnahmeteam der Polizei an.

Neben Einsatzleiter Manfred Reuter verschafften sich auch der Leiter der Feuerwehr, Andre Haupts, und sein Stellvertreter Oliver Greven einen Überblick an der Einsatzstelle. Kerpens Bürgermeister Thomas Jurczyk  wurde fortlaufend über den Einsatz informiert. 

Der Verkehr auf der A61 staute sich zunächst auf einer Länge von mehreren Kilometern.  Die Sperrung dauerte mehrere Stunden. Nachdem alle Unfallspuren von der Polizei aufgenommen  und die Fahrzeuge abgeschleppt waren, rückte die Straßenmeisterei an, um die Unfallstelle zu reinigen. Die Arbeiten gestalteten sich aufwendiger als gedacht. Erst nach Mitternacht konnte die Polizei die Fahrbahn in Richtung Koblenz wieder freigeben.

Da der Einsatz auch für die Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes nicht alltäglich war, wurde im Anschluss auf der Feuer- und Rettungswache Kerpen mit speziell geschulten Kräften (psychosoziale Unterstützung) eine Nachbesprechung durchgeführt.