Abo

SilvesterfeuerwerkPulheimer Bürger scheitern mit Verbotsanträge

2 min
Ein Mann zündet einen Böller am Silvesterabend an.

Ein Mann zündet einen Böller am Silvesterabend an. 

Laut Stadtverwaltung gab es in Pulheim glücklicherweise nur vereinzelt Personen- oder Sachschäden durch Silvesterfeuerwerk.

Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind mit ihrem Versuch, ein Feuerwerksverbot „zum Schutz brandempfindlicher Gebäude“ in Pulheim zu erwirken, gescheitert. Mit Blick auf zahlreiche Gefahren hatten sie dies mit der Deutschen Umwelthilfe gefordert. Der Haupt- und Finanzausschuss hat die 22 gleichlautenden Bürgeranträge nach Paragraf 24 der Gemeindeordnung NRW abgelehnt.

Pulheim: Keine konkreten Brandgefahren

Von den Antragstellerinnen oder Antragstellern war niemand in die Sitzung gekommen. Die Stadtverwaltung hatte vorgeschlagen, die Anträge mit dem Hinweis abzulehnen, dass es glücklicherweise in der Vergangenheit in Pulheim nur vereinzelt zu Personen- oder Sachschäden durch Silvesterfeuerwerk gekommen sei.

Im Beschlussvorschlag hatte sie erläutert, dass konkrete Brandgefahren an speziellen Gebäuden über die gesetzlich verankerten Regelungen hinaus in der Stadt nicht bekannt seien. „Die ländliche Lage der Ortsteile sei erfahrungsgemäß eher eine Risikominderung“, so das Fachamt im Pulheimer Rathaus.

Auch die Grünen scheiterten mit einem Antrag. Sie hatten vorgeschlagen, dass die Verwaltung bis November die besonders brandempfindlichen Gebäude und Anlagen in Pulheim ermittelt und in Abstimmung mit Feuerwehr und Polizei einen jeweiligen Radius als Schutzkreis um diese Gebäude und Anlagen bestimmt.

Das Ergebnis hätte noch in diesem Jahr im nicht-öffentlichen Teil des Haupt- und Finanzausschusses und des Stadtrates vorgestellt werden sollen. In einem weiteren Schritt hätte die Verwaltung Handlungsempfehlungen erarbeiten sollen.